Rückblicke auf kürzliche Veranstaltungen

 

 

 

Gedenktage am 9. und 10. November zum 

30. Jahrestag des Mauerfalls

-   

Feierstunde am  Denkmal im La Tessoualler Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hubertus-Jörg Riedlinger (von links), Christoph Nollau, Dieter Schölzel, Klaus Käppeler, Ursula Nollau und Bodo Dungs .

(Foto: Jana Mack)

 

 

 

Programm der Veranstaltung am 9.November: 

 

15.00 Uhr Gedenk- und Feierstunde am Denkmal im La Tessoualler Park

17.30 Uhr Gemeinsames Abendessen im kleinen Saal des Konventbau

19.30 Uhr Unser Land - 30 Jahre nach dem Fall der Mauer - Gespräche und Gedankenaustausch über die damaligen Vorgänge,

die Zeit danach und zum heutigen Miteinander der Menschen in den neuen und alten Bundesländer; anschließend gemütliches Beisammensein im kleinen Saal des Konventbaues, der Zwiefalter Flötenkreis umrahmt musikalisch.

 

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Die Medien berichten seit Wochen über den Fall der Mauer vor dreißig Jahren!

In der ganzen Republik wurde dieses bedeutendste Ereignis der Nachkriegszeit gefeiert –

und wir im kleinen Zwiefalten feierten auch, aber nicht allein !

 

 

Mit uns feierten zahlreiche Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde aus Brünn/Thüringen mit Pfarrer Bodo Dungs und eine Gruppe aus Ohorn mit Elke Fleischhauer vom Heimat- und Geschichtsverein Ohorn 2002 e.V. und Dieter Schölzel von der der bürgerlichen Gemeinde Ohorn an der Spitze.

 

Künstlerin Ursula Nollau, die das Denkmal entwarf, kam mit ihrem Mann Pfarrer Christoph Nollau aus Poppitz in Sachsen zur Feier. Denkmalbauer Steinbildhauer Herbert Leichtle war eigens aus dem Allgäu angereist.

 

Alexander Ott gestaltete mit seiner  Trompete den musikalischen Auftakt der Feierstunde im La Tessoualler Park mit dem legendären Winds of Change  der Scorpions. Der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins Bürgermeister a.D. H.-J. Riedlinger folgten eindrückliche und bewegende Ansprachen von Pfarrer Bodo Dungs, Ursula Nollau, Dieter Schölzel und des stellvertretenden Zwiefalter Bürgermeisters Klaus Käppeler. Zum Abschluss  erklang nochmals die Trompete von Alexander Ott mit der Nationalhymne, die kräftig mitgesungen wurde.

 

Hinweis: Die Ansprachen können in Auszügen oder in Gänze heruntergeladen werden; auch gibt es Links zu Presseberichten (siehe unten!).

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden persönliche Erinnerungen an den denkwürdigen  9.November 1989 ausgetauscht.

Zur Erinnerung: An jenem Tag hatte Günter Schabowski in einer Pressekonferenz verkündet, dass ab sofort Privatreisen nach dem Ausland beantragt werden könnten. Wenige Stunden später begann in Berlin und anderen grenznahen Städten der Ansturm der Bürger auf die Grenze. Die Brünner und Ohorner bekamen dieses Jahrhundertereignis allerdings erst verzögert mit bei einer Kinderkrippe-Elternversammlung, bei Kirchspielbesprechungen, am Arbeitsplatz oder in der Ortskneipe. Sie schilderten, wie aus ungläubigem Staunen Gewissheit wurde und alles in unbeschreiblicher Freude mündete. Obwohl man infolge der Demonstrationen damit rechnete, dass es zu Änderungen und Umwälzungen im Land kommen wird, hatte niemand an eine so schnelle  Grenzöffnung erwartet.

 

Mit deutlichen Worten wurden die Beschwernisse im Alltag, die Drangsalierungen und Unterdrückungsmechanismen des SED-Regimes und der Stasi beschrieben, die in allen Lebensbereichen tägliche Praxis war. So wurden zum Beispiel Kleinkinder bereits in der Krippe auf perfide Weise ausgehorcht, so z.B. ob zuhause Westfernsehen geschaut wird. 

Geschildert wurde die Rolle der Kirchen, die Schutz und Forum für kritische Bürger in dieser Zeit boten. Festzuhalten ist der große Mut und die Tapferkeit, mit der die Bürger sich dem Regime entgegenstellten. Auch die Zwiefalter, unter anderem Pfarrer Zeller und Ralf Assfalg schilderten ihre Erfahrungen bei den Besuchen in der DDR in der Vorwendezeit und äußerten ihre große Freude über die Grenzöffnung. 

Betont wurde die Wichtigkeit des Zwiefalter Mauerfall-Denkmals, auch wenn es  fern der ehemaligen Grenze liegt; es möge stets Symbol dafür sein, wachsam zu sein gegen Indoktrination und Unterdrückung.

 

Musikalisch umrahmte der „Flötenkreis Zwiefalten“ unter der Leitung von Waltraud Rettich den Abend. Das angestimmte Lied „Möge die Strasse uns zusammenführen“ wurde gemeinsam gesungen. Dies unterstrich, dass die Ohorner, die Brünner und die Zwiefalter mit weiteren Begegnungen  auf bürgerschaftlicher Ebene ihre Verbindung kräftigen und damit den gesamtdeutschen Weg unterstützen werden. Der Abend mündete in geselliger Runde: Dieter Schölzel aus Ohorn packte wie schon bei etlichen früheren Begegnungen, u.a. bei der Zwiefalter Fasnet seine Quetschkommode aus. Ob  „Rennsteiglied“,  „Sachsen-Lied“ oder  „Auf der schwäbischen Eisenbahna“, alle Anwesenden sangen mit Begeisterung mit.

 

Am Sonntag erinnerte Pfarrer Bodo Dungs im Gottesdienst im Kapitelsaal eindrücklich an die friedlich verlaufenen Prozesse der Umwälzung in der ehemaligen DDR, durch die Unfreiheit und Unterdrückung überwunden wurden. Er mahnte aber zu Wachsamkeit gegenüber Personen und Kräften aus dieser Zeit, die nach wie vor in Politik und Gesellschaft agieren.

 

Ein gemeinsames Mittagessen im Evangelischen Gemeindehaus in Hayingen beendete das sehr bewegende Treffen, das allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

 

Wir bedanken uns, dass alle unserer Einladung gefolgt waren und wir gemeinsam das Glück, das uns Deutschen vor dreißig Jahren zuteil geworden ist, zusammen kräftig feiern konnten.

 

Wichtiges Fazit des Wochenendes: Von einer „Mauer in den Köpfen“ war nichts zu bemerken!

 

 

 

Zur Presseberichterstattung:

 

Hier verlinken wir die Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung vom 11. November; die des Albboten vom 12. November 2019 können Sie hier nachlesen.

 

 

Zu den Ansprachen und der Predigt:

 

Die einzelnen Ansprachen am Samstag und die  Predigt von Pfarrer Bodo Dungs am Sonntag können unten in Auszügen heruntergeladen werden! 

 

 

Begrüßung Vorsitzender H.-J. Riedlinger
Begrüßung 9.11.19.pdf
PDF-Dokument [156.5 KB]
Ansprache von Pfarrer Bodo Dungs, Brünn
2019-11-09 Zwiefalten Gedenkrede Presse.[...]
PDF-Dokument [91.3 KB]
Ansprache des Stv. Bürgermeisters Klaus Käppeler
2019-11-09_Gedenkstunde_30Jahre_Mauerfal[...]
PDF-Dokument [427.4 KB]
Predigt Pf. Bodo Dungs
30 Jahre Mauerfall Zwiefalten Predigt Pr[...]
PDF-Dokument [87.1 KB]

 

 

Bildergalerie

 

 

 

 

Aus der "Schwäbischen Zeitung"

vom 11.November 2019

 

Zur Geschichte des  Denkmals:

 

Der La Tessoualler Park ist der seit 1973 bestehenden Gemeindepartnerschaft mit La Tessoualle/Frankreich gewidmet. An diesem, mit dem europäischen Gedanken verbundenen Ort wurde am 9. November 1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall, ein Denkmal für die deutsche Einheit errichtet. Es besteht aus zwei auseinanderragenden Betonstelen, die durch einen Stahlring miteinander verbunden sind und symbolisiert die Zusammengehörigkeit der über vierzig Jahre getrennten deutschen Nation.

 

Der Denkmal-Initiative des Geschichtsvereins lag eine Idee unseres verstorbenen Mitglieds Dr. med. Werner Andreas zugrunde. Die Steinbildhauer Herbert Leichtle und Ferdinand Seitz fertigten es nach einem Entwurf der Künstlerin Ursula Nollau. Frau Nollau  lebte mit ihrem Mann Christoph Nollau, der als Pfarrer und Seelsorger im ZfP tätig war, zwischen 1981 und 2005  in Zwiefalten. Sie engagierten sich beide aktiv im Verein. Christoph Nollau war über viele Jahre  2.Vorsitzender.

 

Die Beziehungen zu der thüringischen evangelischen Kirchengemeinde Brünn entstanden bereits in der Vorwendezeit, die zur bürgerlichen Gemeinde Ohorn seit 1990 aufgrund persönlicher aus der Vorwendezeit herrührender Kontakte unseres Vorsitzenden Herrn Riedlinger und damaligen Bürgermeisters. Diese Verbindungen unserer Gemeinde zu den beiden Gemeinden in den neuen Bundesländern wurden durch zahlreiche Begegnungen mit Leben erfüllt.

 

Bei der Denkmal-Errichtungsfeier 1999 und an dem Treffen zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung 2010 waren u.a. Delegationen aus Ohorn mit den Bürgermeistern Dr. Peter Kleinwächter und Frank Jäger sowie das Ehepaar Ursula Nollau und Pfarrer Christoph Nollau dabei. 

 

 

 

 

 

Das  Mauerfall-Denkmal in Zwiefalten ist in der Buchveröffentlichung

Orte des Erinnerns /Hrsg. Anna Kaminsky, 2016,CH. Links Verlag,

als eines der wenigen solcher Denkmale in Deutschland genannt. 

 

 

Nachlese

zum  Barockkonzert im Münster mit Werken von Pater Ernest Weinrauch und Pater Isfrid  Kayser am Sonntag, 13.Oktober 2019, 17 Uhr im Zwiefalter Münster „Unserer lieben Frau“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich Dank

sagen wir dem ganzen „Weinrauch-Team“ mit Bettina Eppler, dem Dirigenten Jörg Sommer und Dr. Torsten Augenstein an der Spitze, die durch ihr großartiges Engagement zu dem enormen Konzerterfolg beigetragen haben. 

 

Der Katholischen Kirchengemeinde danken wir ausdrücklich für die Unterstützung, ebenso wie der Fa. Auchter für den Kartenvorverkauf und Cornelia Weber, Susanne Knöll und Ulrike Jakober für die Besetzung der Abendkasse. Dankbar sind wir auch dem Zentrum für Psychiatrie und dem Partnerschaftsverein für die Bereitstellung des Konventbaus und die Bewirtung beim „Nachkonzert-Festle“!

 

Besonderer Dank gilt jedoch allen Solisten, Choristen und Mitglieder des Orchesters für ihre große Leistung. Auch beim nunmehr 7.Konzert waren Sängerinnen und Sänger aus der französischen Partnergemeinde La Tessoualle dabei. Sie unterstrichen damit eindrücklich ihre enge Verbundenheit mit dem Projekt und trugen erneut zur Vielfalt der Gemeindepartnerschaft bei.

 

Die Aufführung des Requiems von Pater Ernest Weinrauch und des Offertoriums von Pater Isfrid Kayser im Münster waren ein glanzvoller kultureller Höhepunkt des Jahres, der weit über unsere Gemeinde hinaus strahlte, was auch die sehr vielen Besucher aus nah und fern eindrücklich bezeugten.

 

H.-J. Riedlinger

 


 

 

 

 

7. Konzert mit Werken von Pater Ernest Weinrauch und Pater Isfrid Kayser  

 

Pater Ernest Weinrauch, Kloster Zwiefalten (1730 – 1793) - Requiem in c - Moll

 

Pater Isfrid Kayser, Kloster Marchtal(1712 – 1771) - Offertorium de Beata Maria Virgine - Simus licet liberi -

 

 

 

 

Auf den Internetseiten  

 

www.geschichtsverein-zwiefalten.de/pater-ernest-weinrauch/

 

finden Sie alle weiteren Informationen zum Konzert und zur

Geschichte des Ernest Weinrauch Musikprojektes!

 

 

 

Karten 

 

 Vorverkauf bei Fa. Auchter in der Hauptstr. 64  oder

per Email bei eppler@geschichtsverein-zwiefalten.de

sowie  Telefon 07373/921 188.

Ihre Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.

 

Vorverkauf & Abendkasse 18 €,

Mitglieder des Chores und des Geschichtsvereins Zwiefalten ermäßigt 15 €

Schüler & Studenten ermäßigt 9 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken sehr herzlich Frau Waltraud Wolf für die Zuverfügungstellung der wundrbaren Konzertbilder!

 

 

 

 

Geistliche Musik aus dem Kloster Zwiefalten

von Pater Ernest Weinrauch

„Große Messe für Soli, Chor und Orchester in C-Dur“

 

 

Eine Aufnahme mit dem SWR - Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg aus den achtziger Jahren unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Sumski, nachproduziert vom Geschichtsverein Zwiefalten, mit einem 24-seitigen Booklet über Ernest Weinrauch und das Kloster Zwiefalten. Preis 15 Euro.

 

Eine besondere Rarität für Freunde geistlicher Musik aus dem Kloster Zwiefalten !

 

 

Für ihre Unterstützung der Nachproduktion richten wir unseren herzlichen Dank an Präsident Peter Schneider und

Landrat Thomas Reumann !

 

 

 

 

 

 

 

Die Teilnehmer unseres erlebnisreichen

 

Tages  in Bad Urach

 

am 5. September grüßen !

 

Wir danken Stadtführer Otto Rauscher

und Architekt Gerhard Keppler sehr herzlich für Ihre umfangreichen und eindrucksvollen Erläuterungen zu Stadt und Amanduskirche!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Peterstor und seinem Museum:

 

Ausstellung im Peterstor-Museum

Religiöse Alltagskunst - Traditionelle und moderne Exponate der Volksfrömmigkeit mit Berthold Müller

 

 

 

Die Ausstellung ist leider beendet - auch 2020 wird ab Ostern regionale Volksfrömmigkeit  Thema sein.

 

Wir  laden herzlich zum Besuch ein !

 

 

 

Zur Ausstellung 2019:

 

Volksfrömmigkeit will vornehmlich die Herzen der Menschen berühren und drückt deren religiöse Bindung im alltäglichen Leben aus. Religiöse Abbilder sind nicht nur in Kirchen und Kapellen zu finden, sondern fanden in der Vergangenheit auch Eingang in Privathäuser und Wohnungen. Dort ging es weniger um künstlerisch wertvolle Darstellungen als um erschwingliche, aber den Glauben unterstützende religiöse Devotionalien. Auch religiöse Kunst ist einem Kulturwandel unterworfen, weshalb uns Darstellungen aus früheren Epochen kaum ansprechen und als süßlich und kitschig abgelehnt werden. Dieselben religiösen Objekte könnten, in einen neuen und zeitgemäßen Zusammenhang gestellt, sehr wohl wieder unsere religiösen Gefühle ansprechen. Eine solche Neu-Interpretation will Berthold Müller in der Ausstellung versuchen.

 

 

 

 

 

 

Zu unserer

2. Studienfahrt

vom 27. Juli bis 7.August

nach Ostpreußen!

 

 

 

 

 

Die Reise dauert zwölf Tage und führte uns auf den Spuren des Deutschen Ordens nach Danzig und Königsberg sowie auf die Kurische Nehrung und nach Masuren. Neben dem touristischen Aspekt der Reise in das Land mit landschaftlichen Schönheiten und glanzvollen Kulturdenkmalen standen insbesondere landeskundliche, literatur- und geistesgeschichtliche Themen  im Mittelpunkt. Wir erinnerten an Philosophen, Dichter, Schriftsteller und  Künstler sowie an weitere bedeutende Persönlichkeiten aus dieser ehemals zum Deutschen Reich gehörenden Landschaft so vor allem an Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder,  Käthe Kollwitz, Agnes Miegel, Johannes Bobrowski,  Marion Gräfin Dönhoff, Bildhauer Hermann Brachert, Günter Grass  und Ernst Wiechert.

 

Der große Erfolg der einige Jahre zurückliegenden ersten Reise konnte zweifellos wiederholt werden

 

 

 

Besuch der

Kurischen Nehrung

 

Ephas Düne

 

 

 

 

 

 

Besuch der

Kurischen Nehrung

 

Vogelwarte in Rossitten.

Titelseite des von Vero Bobke glänzend gestalteten Foto-Reisebuchs

 

 

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Vorwort zum Reisebuch

 

 

 

Liebe Mitreisende!


Ost- und Westpreußen gemeinsam bilden die literarisch reichste Region Deutschlands. Das durften wir auf unserer
schönen Reise vom 27. Juli bis 7. August 2019 erfahren.


Nach einer Ouvertüre in Leipzig und Potsdam erreichten wir in Danzig, auf der Marienburg und in Elbing Westpreußen
und in Frauenburg das ostpreußische Ermland. In Königsberg erlebten wir das Königstor, Immanuel Kant, den Dom,
die Synagoge, den Hansaplatz (Platz des Sieges), Ernst Wiecherts Hufengymnasium und das Meeresmuseum. Ausflüge
führten uns nach Cranz und auf die Kurische Nehrung mit Rossitten, Ephas Düne und den Ostseestrand. Auf der
Rückfahrt besuchten wir Rauschen und Hermann Brachert in Georgenswalde. Auf der Weiterfahrt nach Masuren sahen
wir Insterburg, Gumbinnen mit der Salzburger Kirche und die Ruine des Schlosses Steinort, wo wir von hoffnungsvollen
Restaurationsarbeiten hörten.


Die Tage in Nikolaiken führten uns durch die Johannisburger Heide, zu Gräfin Dönhoff nach Galkowen und nach
Kleinort zu Ernst Wiechert. Höhepunkte unserer Reise waren zweifellos die Pregelfahrt von Arnau nach Königsberg
und durch den Hafen, die Schifffahrt über den Beldahn- und den Spirdingsee, die Kahnfahrt auf der Krutinna, das
Grillfest und der Besuch bei Barbara Tczeciak in Allmoyen.


Viele Schriftsteller, Dichter und andere Persönlichkeiten lernten wir auf dieser einmaligen Reise kennen, und wir
haben sogar etwas Ostpreußisch gelernt. Jeder hat seine ganz persönlichen Eindrücke von dieser Reise mit nach
Hause genommen. Dieses Reisebuch soll diese Erlebnisse ergänzen und dazu helfen, dass unsere Sommerreise
unvergesslich bleibt!


Regensburg und Zwiefalten, im August 2019


Klaus Weigelt und Hubertus-Jörg Riedlinger

 

 

 

 

Bilderreihe zur Ostpreußenreise:

 

 

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