Gauberg 23  - Haus für Literatur- und Kunst

 

 

 

 

 

 

 

Literaturkreis

 

Stets am ersten Dienstag eines Monats trifft sich im Haus Gauberg 23 eine Gruppe von Literaturinteressierten, die ein neues oder ein vor längerer Zeit erschienenes Buch, aber auch "Klassiker" als "Buch des Monats" besprechen.

 

Gelesen und besprochen wurden bisher Werke folgender Autoren: Kurzgeschichten von Ernest Hemingway und  Arno Surminski, Siegfried Lenz, Die Auflehnung;  Dörte Hansen, Altes Land;  Hans-Ulrich Treichel, Der Verlorene; Karl-Dieter Keim Riskante Begegnung; Jana Hensel, Zonenkinder, Maja Lunde, Geschichte der Bienen sowie Graue Bienen von Sergej Kurkow. 

Manche Abende widmen wir auch Literaturverfilmungen.

Für die Leitung des Literaturkreises konnten wir Bernd Lippmann gewinnen. Er ist Germanist und unterrichtet am Kreisgymnasium in Riedlingen.

 

Der Treff beginnt stets um 19.30 Uhr im Ernst Wiechert-Zimmer  und dauert  ca. eineinhalb Stunden.

Im Herbst und Winter sorgt ein Kaminofen zusätzlich für eine behagliche und ansprechende Atmosphäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher der Monate

 

April und Mai sind Winterbienen von Norbert Scheuer und Sasa Stanisic mit Herkunft . Unsere Lektüre  im September ist

Der Totenwald, von Ernst Wiechert (Buchenwald-Roman, wurde  Ende 1939 geschrieben und ist erstmals 1946 in Zürich erschienen). Im November diskutieren wir passend zum Vortrag von Klaus Weigelt über Ernst Barlach und Käthe Kollwitz (13.November im Kapuzinerkloster in Riedlingen!)  über eine Lektüre unserer Schulzeit: Sansibar oder der letzte Grund  von Alfred Andersch.

 

Vorschläge für die Bücher der Monate Juni bis August sowie Oktober und Dezember  liegen noch nicht vor.

 

Interessierte sind zum Literaturkreis herzlich eingeladen! Bernd Lippmann freut sich auf Ihre Mail unter lippmann@geschichtsverein-zwiefalten.de .

 

Wir freuen uns auf neue Literaturfreunde!

 

 

Wenn   Hörfunk - Besprechungen der Bücher "Graue Bienen", "Winterbienen" und "Herkunft" auf MP3 anhören möchten -

unten einfach anklicken !

 

 

sasa-stanisić-herkunft.s.mp3
MP3-Audiodatei [3.3 MB]
Sergej Kurkows Graue Bienen - eine Rezension des SWR2
andrej-kurkow-graue-bienen.m.mp3
MP3-Audiodatei [6.1 MB]

 

 

Weiteres literarisches Programm :

 

 

 

 

Samstag, 13.Juni

 

Vormittag:

 

Vorstellung des Buches

„Schweigen und Sprache. Literarische Begegnungen mit Ernst Wiechert“

mit dem Autor Klaus Weigelt

 

Der ostpreußische Schriftsteller Ernst Wiechert (1887-1950) zählt zu den Klassikern der deutschen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den Jahren ihrer Erstveröffentlichung wurden einige seiner Bücher zu Bestsellern. Seine Dichtungen, die auch zur Schullektüre gehörten, spielten im kulturellen Leben Deutschlands eine bedeutende Rolle und wurden, in zahlreiche Sprachen übersetzt, nicht nur im deutschen Sprachraum gelesen. Ernst Wiecherts Bücher vermögen auch heute noch Brücken zu bauen und dienen der Verständigung mit Menschen in Polen und Russland, wo die Erinnerung an frühe Lebensstationen des Dichters gepflegt wird. Die Artikel und Betrachtungen des Bandes beschreiben den über drei Jahrzehnte langen Weg des Autors und seine literarischen Begegnungen mit dem ostpreußischen Dichter. Diese Sammlung soll dazu anregen, sich selbst dem Werk des Dichters durch eigene Lektüre zuzuwenden.

 

 

 

 

 

 

Nachmittag:

 

Vortrag von Klaus Weigelt zum Untergang Königsbergs

 

Der Untergang Königsbergs am 9. April 1945 beendete die 700jährige Geschichte einer Stadt, die in der Zeit des Deutschen Ordens, der Hanse, der Reformation, der Aufklärung und der Naturwissenschaften des 19. Jahrhunderts eine prägende Rolle für Deutschland und Europa gespielt hatte. Zudem war Königsberg als Brücke zwischen West und Ost nie ein „Bollwerk des Faschismus“ (außer in der Nazi-Zeit), sondern im Gegenteil vor allem im 18. und 19. Jahrhundert und weit ins 20. Jahrhundert hinein eine Stadt, in der sich viele Nationen des Ostens und des Westens, gerade auch Russen und Deutsche friedlich begegneten.

Der Mord der Nazis an dem protestantischen Pfarrer Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg am gleichen 9. April 1945 wirkt aus heutiger Sicht wie ein Fanal des Königsberger Untergangs, der bis heute – anders als bei anderen im Krieg zerstörten deutschen Städten – zu keiner Auferstehung geführt hat.

 

 

 

 

 

Über unseren Referenten:

 

Klaus Weigelt studierte Evangelische Theologie, Soziologie und Volkswirtschaft in Hamburg,

Tübingen und Freiburg im Breisgau; wohnhaft in Regensburg.

Von 1971 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung  in In- und Ausland (Venezuela, Belgien, Ungarn).

Seit 1983 Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg, seit 2003 auch der Stiftung Königsberg (Pr.).

Seit 1989 Gründungsmitglied und Stv. Vorsitzender der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG).

Seit 2010 Präsident der Stiftung deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR.

Verheiratet seit 1967 mit der Künstlerin Gerlind, geb. Hinrichs, drei Kinder, sechs Enkel.

Zahlreiche Publikationen, vor allem über historische und literarische Themen Ostpreußens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.-7. September

 

Literaturtagung der

Internationalen Ernst Wiechert Gesellschaft (IEWG)

zum 70. Todestag von Ernst Wiechert am 24. August 1950

 

 

4. September: 

Anreise und gemütliches Beisammensein im Haus am Gauberg . 

 

5. September:

Vormittag: Besuch des Münsters und des  Peterstor-Museums oder z.b.V.

Gemeinsames Mittagessen; 

Nachmittag: Treffen mit dem Literaturkreis und  anderen Interessierten; 

Abends:  Besuch des Konzertes in der Prälatur

 

6. September: 

Fahrt nach Stäfa am Zürichsee; Treffen mit Familie Wartenweiler; 

Gedenken am Grab von Ernst Wiechert. 

Abends: Ausklang des Treffens.

 

7. September:

Frühstück und Abreise.

 

 

 

 

„Literatur und Kunst“ anlässlich des Barlach-Jahres

 

 

13. November 

 

„Ich gebe das Wirkliche und Wahrhaftige wieder“ –

Käthe Kollwitz und Ernst Barlach in ihrer existentiellen Kunst.

 

Vortrag von Klaus Weigelt im Kapuzinerkloster Riedlingen

in Zusammenarbeit mit dem  Kunstkreis Riedlingen

 

 

 

 

Beide Künstler haben Werke geschaffen, die zu den eindrucksvollsten im Deutschland des 20. Jahrhunderts gehören.

Beide wurden durch ihren tief religiösen Vater bzw. Großvater geprägt. Barlach wurde durch das Kunstwerk „Schwebender Engel von Güstrow“ unsterblich. Käthe Kollwitz ist die einzige deutsche Künstlerin, deren „Mutter mit totem Sohn“ dem nationalen Gedenken in der „Neue Wache“ Berlin Ausdruck verleiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Kürze werden sie hier über weitere

interessante Details zum Haus am Gauberg 23

der Hedwig Butz - Metzger Stiftung erfahren,

und was dort in diesem Jahr noch alles geplant ist.

Sie dürfen gespannt sein!

 

 

 

 

 

 

 

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