Abt Georg 

Fischer-Piscatoris

und der Aufschwung des Klosters Zwiefalten

im ausgehenden 15. und

frühen 16. Jahrhundert

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung des mit Bildmaterial von den historischen Personen und Kunstwerken begleiteten

Vortrags von Prof. Wolfgang Urban, Rottenburg, in der Wimsener Mühle vom Sonntag, den 18. Oktober 2020

 

 

                                                 

 

Als zweiter Stifter Zwiefaltens wird Georg Piscatoris (um 1445-1519) apostrophiert. Mit ihm sind in der Zeit des „Herbsts des Mittelalters“, um einen Titel des großen Kulturhistorikers Johan Huizinga (1872-1945) heranzuziehen, und des Aufbruchs der Neuzeit ein abermaliger Aufstieg und ein erneutes Aufblühen der Benediktinerabtei am Fuße der Schwäbischen Alb verbunden. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit setzte er ein Programm der Reform des monastischen Lebens an die Spitze seiner Agenda und führte das Kloster während seiner über vier Jahrzehnte sich erstreckenden Amtszeit zu einem Höhepunkt in dessen Geschichte.

Philosophische und theologische Bildung, ebenso das zeitgenössische Kunstschaffen fanden Aufnahme und Raum in der Abtei selbst und den ihr zugehörigen Orten. Die erhaltenen Kunstwerke, die unter der Ägide des Georg Piscatoris entstehen konnten wie der monumentale Flügelaltar in Bingen bei Sigmaringen oder das unter Abt Georg II., wie er auch in der Liste der Äbte geführt wird, im Münster von Zwiefalten 1509 durch die Ulmer Werkstatt Jörg Syrlins d. J. begonnene und erhaltene Chorgestühl, geben anschaulich Einblick in Tiefendimensionen der Ära seines Wirkens. Nicht zuletzt gewann die Abtei außerhalb der Klostermauern ein bis nach Rom reichendes Ansehen als Ort von Wissenschaft und Lehre.

Der Reformer Georg Piscatoris, 32. Abt der 1089 aus der Hirsauer Reformbewegung hervorgegangenen Benediktinerabtei, war zugleich Förderer und Vertreter der im Spätmittelalter beginnenden, zur Neuzeit führenden Bildungsbewegung und Bildungskultur des Humanismus, geschätzt im Kreis ihrer Repräsentanten an der jungen Universität Tübingen und außerhalb Württembergs wie dem ebenfalls den Humanismus in die monastische Lebensform integrierenden Abt Johannes von Trittenheim oder Johannes Trithemius (1462-1516).

Seine Stimme hatte Gewicht auf allen Verantwortungsebenen. Arsenius Sulger, der Chronist der Abtei im Jubiläumsjahr 1689, berichtet in seinen „Annales Monasterii Zwifaltensis“, sein Wort wäre gleich einem Orakelspruch (verbum pondus oraculi) geachtet gewesen, sei mithin gleich einer von oben kommenden Weisheit aufgenommen worden.

An entscheidender Position stellte der Zwiefalter Abt die Weichen in der Nachfolge des Regenten des Herzogtums Württemberg.

Nicht zuletzt wegen der das heutige Bild Zwiefaltens dominierenden barocken Monumentalisierung des Klosterkomplexes im 17. und 18. Jahrhundert wurde dieser Abt in späterer Geschichtsschreibung nur kursorisch beachtet. Dabei schuf der in der Ära eines weltgeschichtlichen Wendepunkts die Geschicke des Klosters lenkende Georg Fischer alias Piscator oder Piscatoris als einer der bedeutendsten Äbte in der Geschichte des Klosters, die geistigen Grundlagen der inneren Verfassung und des Selbstverständnisses der Abtei für die späteren Entwicklungen. Im Kontext seiner Klosterreform hatte er schon um 1490 große baulichen Veränderungen und Innovationen in Angriff genommen, so eine Erneuerung der Bauten der Klausur, weshalb von einem „Bauboom“ seiner Ära gesprochen wird.

Geboren wurde er um 1440/1445 im Zwiefalten benachbarten, zur Klosterherrschaft gehörenden Dorf Baach. Seine Eltern waren der gleichnamige Georg Fischer und Elisabeth geb. Werner. Vor seiner Wahl zum Abt hatte der die Klosterschule besuchende und aus ihr heraus in jungen Jahren Mönch gewordene Georg Fischer schon das Amt des „Oeconomus“ des Klosters inne, war also bestens vertraut mit dessen wirtschaftlichen Situation und verantwortlich für dessen Prosperität. Seinem Nachnamen wandelte er in Piscatoris um, die lateinische Form für „Fischer“. Dies entspricht sowohl monastischen Gepflogenheiten wie jenen des damals in Deutschland sich ausbreitenden Humanismus. Arsenius Sulger bemerkt, er hätte ebenso den Namen „Pacificatoris“, den eines „Friedensstifters“ verdient. 

Die Anfänge seiner Zeit als Abt verliefen parallel zur Neuformierung Württembergs unter Graf Eberhard V. im Bart. Im Jahr seiner Wahl zum Abt heiratete Graf Eberhard im Bart (1445-1496) Barbara von Gonzaga (1455-1503), Tochter des Markgrafen von Mantua. Die weltliche Feier der Eheschließung, nachdem die kirchliche Trauung bereits im April 1474 in Mantua vollzogen worden war, fand im Juli dieses Jahres mit 14.000 geladenen Hochzeitsgästen in Urach statt, zu denen auch Vertreter der Abtei gehörten. Wie der Klosterchronist Arsenius Sulger aus zeitgenössischen Quellen zu berichten weiß, floss dabei der Wein in Strömen. Ein Brunnen mit drei Röhren habe die Festgesellschaft mit dem Rebensaft versorgt.

Gleich mit seinem Amtsantritt werden die Reformbestrebungen des Georg Piscatoris erkennbar. „Reform“ war der Ruf, der das gesamte 15. Jahrhundert hindurch in Europa und der Kirche erschallte. Die Konzilien dieses Jahrhunderts waren als Versammlungen zur Reform der Kirche einberufen: Konstanz 1414-1418, das Konzil von Basel 1431-1449 und nachfolgende Kirchenversammlungen. „An Haupt und Gliedern“, so die Parole, sollte die Kirche erneuert werden, und am Haupt, an der inneren und äußeren Verfassung des Papsttums sollte begonnen werden.

„Ecclesia est semper reformanda“ – die Kirche hat immer die Aufgabe sich zu erneuern, sich zu reformieren – galt letztlich in allen vorangehenden Jahrhunderten. Reform ist ein Grundmotiv in der Kirchengeschichte. Der Reform widmeten sich Bestrebungen der karolingischen Zeit im 8. und 9. Jahrhundert, im 10. und 11. Jahrhundert die monastischen Impulse der Klöster von Cluny und Hirsau, in denen auch die Gründung Zwiefaltens angesiedelt ist. Reform gehörte gewissermaßen, wie von Abt Georg Piscatoris wieder wahrgenommen zur inneren Verfassung Zwiefaltens seit seinen Anfängen. Reform von Mönchtum, Lebensform und Kirche lag der Gründung der Zisterzienser und Prämonstratenser im 12. Jahrhundert zugrunde.

Die Klosterreform gehörte ebenfalls zu den innenpolitischen Zielen und Aktivitäten Eberhards im Bart. In dieser Hinsicht, weil selbst in Angriff genommen, brauchte der Landesherr anders als andernorts in Zwiefalten nicht einzugreifen, dürfte von hier sogar Anstöße erhalten haben. Den Mönchen von Hirsau ließ der Landesherr, um dies als Beispiel anzuführen, durch seinen Gelehrten Konrad Summenhart die Leviten lesen.

Zu verstehen ist das Engagement und der Eingriff der weltlichen Obrigkeit und der Fürsten in die innere Ordnung und Disziplin der Klöster und der Kirche, weil Klöster, um es mit einem heutigen Terminus auszudrücken, ‚systemrelevant‘ waren. Der Gottesdienst war die höchste Aufgabe der gesamten Gesellschaft wie des Lebens des Einzelnen. In ihm erfüllte sich der tiefste Sinn des Lebens, fand es zu seiner gottgewollten Ausrichtung und Bestimmung. Da eine Trennung von Kirche und Staat vor der Französischen Revolution 1789 in Europa nicht gegeben war, stand die weltliche Obrigkeit in der Verantwortung für Glaube und Kirche. Dies zeigt sich noch in voller Deutlichkeit in der Reformationsära nach 1517, als die Landesherren zur Reform der Kirche aufgerufen wurden, und - sich der Reformation anschließend - die Landesherren die Religionshoheit in ihren Territorien übernahmen und das Summepiskopat, das höchste Bischofsamt in ihrem Herrschaftsbereich für sich in Anspruch nahmen. Noch Kaiser Wilhelm II. übte dies in Brandenburg und Preußen bis zum Ende des 1. Weltkriegs aus und ebenso Wilhelm II. als König von Württemberg. Erst 1918, mit dem Rücktritt von Kaiser und König, kam es zur Trennung von Kirche und Staat in Deutschland.

Weil die Klöster, weil Nonnen und Mönchen, gewissermaßen repräsentativ für die gesamte Bevölkerung ihr Leben dem Gottesdienst weihten und dieser höchsten Aufgabe stellvertretend für alle im vollen Umfang dienten, hatte das klösterliche Leben höchste Priorität und Relevanz.

Georg Piscatoris nahm die Aufgabe der Reform bereits 1475 in Angriff mit der Reform des aus Zwiefalten als ehemaligem Doppelkloster hervorgegangenen Benediktinerinnenkonvents Mariaberg (monasterium virginum Mariaemontanum).

Zuallererst gelte es, lautete die erste Bestimmung seiner Anweisung zu Besserung der klösterlichen Ordnung und Zucht in Mariaberg, das Pensum des täglichen Gottesdienstes in seinem vollen Umfang einzuhalten. Nachts, um einen weiteren Punkt zu erwähnen, soll das Dormitorium, der Schlafbereich, unbedingt geschlossen sein. Bei dieser Forderung der strikten Wahrung der nächtlichen Ruhe durch den Verschluss des Dormitoriums, sollten allerdings keine abwegigen Assoziationen aufkommen. Verhindert werden sollte einfach, dass die Klosterfrauen sich beispielsweise heimlich in die Speisekammer schlichen und unerlaubt das Fastengebot brachen.

1478 erging von Papst Sixtus IV. (1414-1484), der auch die Gründungsurkunde für die Universität Tübingen unterzeichnet hatte, der offizielle Auftrag an Abt Georg, binnen fünf Jahren die Reform des Klosters Zwiefalten zu vollziehen.

Im selben Jahr – wohl gestärkt durch den päpstlichen Reformerlass – zeigen sich bei Georg Piscatoris Ambitionen der Emanzipation Zwiefaltens, der Loslösung der Abtei von Württemberg mit einer demonstrativen Hinwendung an Habsburg-Österreich und dem sich abzeichnenden letztlichen Ziel der Erlangung der Reichsunmittelbarkeit und damit der Unabhängigkeit des Klosters Zwiefalten von landesherrlich württembergischen Eingriffen und damit der Sicherung einer autochthonen und autonomen Entwicklung der Abtei.

1481 bestätigte Erzherzog Sigismund der Münzreiche von Österreich alle Privilegien und Freiheiten Zwiefaltens. Kaiser Friedrich III. beurkundete 1482 die Rechte und Freiheiten Zwiefaltens. 1486 ließ Abt Georg am Kloster die Fahne Herzogs Sigismunds hissen, worauf Graf Eberhard von Württemberg einfiel und die Fahne herunterreißen ließ. Ein Jahrzehnt, bis zum Nürnberger Vertrag 1491, sollten die Auseinandersetzungen mit Württemberg andauern.              

Doch die Nähe zu Württemberg hatte für Zwiefalten seit der Gründung der Universität Tübingen im Jahre 1477 durchaus auch eine beflügelnde Kraft. Gerade die Ausstrahlung und die Ausrichtung des Wissenschaftsprofils der jungen Universität Tübingen gaben der internen Entwicklung des Klosters als Hort der Wissenschaft einen mächtigen Impuls.

Abt Georg Piscatoris immatrikulierte sich selbst 1483 mit acht seiner Konventualen in Tübingen, andere Mönche schrieben sich nach Weisung des Abtes an den Universitäten von Heidelberg und Freiburg ein. Erkennbar das Ziel, das Kloster Zwiefalten zu einer Gelehrtenrepublik zu machen, zu einer Gelehrtengemeinschaft, wie sie im frühen Mittelalter in Abteien wie St. Gallen, Reichenau oder Fulda florierten, aber auch in Zwiefaltens Mutterkloster Hirsau im späten 11. und im 12. Jahrhundert und in Zwiefalten selbst.

Eines der wichtigsten Zeugnisse, sei als Nebenbemerkung eingefügt, für jene hochmittelalterliche Periode ist das „Zwiefalter Passionale“, leider auch – seinen Entstehungsort und die Provenienz verschleiernd - nach dem Aufbewahrungsort nach der Säkularisation als „Stuttgarter Passionale“ bezeichnet. Es ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Hagiographie, der Schilderung von Leben und Wirken der Heiligen, und der Ikonographie, ihrer bildlichen Darstellung.

In Tübingen entwickelten sich enge freundschaftliche Beziehungen zwischen Georg Piscatoris und Johannes Vergenhans (um 1430-1510), der sich als Humanist in Übersetzung seines Namens als Verge (Ferge) - Fährmann - ins Griechische „Nauklerus“ nannte, und anderen Persönlichkeiten der jungen Universität. Nauklerus war der erste Rektor der Universität, war Rat und Vertrauter von Graf Eberhard im Bart. Als die Zwiefalter Mönche in die Universität Tübingen eintraten, war Nauklerus im Amt des Kanzlers.

In Tübingen hörten die schwäbischen Benediktiner den letzten großen Exponenten der scholastischen Theologie Gabriel Biel (um 1410-1495). Von ihm sagte Martin Luther (1483-1546), dass er mit dem Studium der Schriften Biels Doktor der Theologie geworden sei. Gabriel Biel war zugleich Propst der „Brüder vom gemeinsamen Leben“, einer von den Niederlanden ausgegangenen, der „devotio moderna“ zugehörenden religiösen Gemeinschaft. Diese „moderne Frömmigkeitsform“ betonte die persönliche Spiritualität, die individuelle Verinnerlichung des Glaubens. Sie war eine Bewegung, die zu den Reformen „vor der Reformation“ gezählt wird. Graf Eberhard, der selbst in den Bannkreis der „devotio moderna“ gelangt war, hat 1477, im Jahr der Gründung der Universität Tübingen, die der „devotio moderna“ zugehörigen „Brüder vom gemeinsamen Leben“ nach Urach geholt.

Gerade zur Zeit des Studiums der Zwiefalter Benediktiner begann 1484 Gabriel Biel seine Vorlesungstätigkeit mit der „Erklärung des Hochgebets der Heiligen Messe“ (Canonis sacrae missae expositio), mithin des zentralen Teils der Messe mit den Einsetzungsworten Christi für das Abendmahl und der Wandlung von Brot und Wein. Es versteht sich, dass gerade diese Ausführungen für Mönche mit Priesterweihe wie Georg Piscatoris und seine Mitbrüder im Priesterstand und jene, die sich noch in der Vorbereitung darauf befanden, höchste Relevanz hatten. Die ersten Ausgaben im Buchdruck – Reutlingen 1488, Tübingen 1500 – dürften sofort in den Bibliotheksbestand Zwiefaltens eingegangen sein. Die moderne wissenschaftliche Edition dieser Vorlesung hat einen Umfang von rund 1500 Druckseiten.

Neben Gabriel Biel betrat ebenfalls 1484 Konrad Summenhart (um 1458-1502) die Lehrkanzel Tübingens. Aus seinem 1507 in Straßburg gedruckten Werk „Commentaria in Summa Physic(a)e“, eine Erläuterung zu einem gleichnamigen Werk des Albert von Orlamünde, geht hervor, dass er zu seiner Zeit schon die heute höchst moderne Vorstellung einer Vielzahl von Welten oder Universen für denkbar gehalten hat, ebenso hat er gegen die Lehre des Aristoteles die Möglichkeit eines Vakuums in Betracht gezogen. Experimentell wurde das Vakuum 1657 durch Otto von Guericke mit den Magdeburger Halbkugeln bewiesen wurde. 

In der Hohen Schule der Neckarstadt konnte seit Anbeginn der Humanismus Fuß fassen. Ihm ist, wie bereits erwähnt, Johannes Nauklerus, der erste Rektor, spätere mehrfache Kanzler der Universität Tübingen zuzurechnen. Eines seiner Hauptwerke ist eine erst nach seinem Tode 1516 im Druck erschienene Weltchronik, ein Kompendium seines für damalige Zeiten universalen Wissens.

Der Humanismus ist die im 14. Jahrhundert durch entscheidend durch Francesco Petrarca (1304-1374) und Giovanni Boccaccio (1313-1375) entstandene Bildungsbewegung der Wiederentdeckung der antiken Dichtung und der Kraft der Poesie des klassischen Lateins und schließlich des Griechischen. Der Renaissance-Humanismus, um eine Verwechslung mit heutigem Gebrauch des Worts Humanismus auszuschließen, verstand sich - abgeleitet vom Substantiv „humanitas“ bei Marcus Tullius Cicero (100-43) für „Bildung“ - als Bildungsbewegung und in diesem Sinne als Wiedererschließung der Antike, insbesondere deren Schöpfungen der Sprachkunst, der Rhetorik, der Poesie, der Geschichtsschreibung mit den Werken von Cicero selbst, aber auch von Vergil, Horaz, Catull, Livius, Seneca, Tacitus, Sueton, um nur diese nennen, und deren Sicht und Deutung von Mensch und Menschsein. Der Humanismus eröffnete damit einen weit über die Kenntnis der Scholastik von der Kultur des griechischen und römischen Altertums hinausgehenden Horizont. Die Eleganz des klassischen Lateins wurde zum Maßstab des humanistischen Redens und Schreibens. Im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts folgte in Florenz die Einführung des Studiums des Altgriechischen und seiner Dichter und Denker in der Originalsprache.

Als vom Humanismus der damaligen Weltstadt Florenz geprägt, Schüler des Philosophen Marsilius Ficinus (1433-1499), betrat Martin Prenninger alias Uranius (um 1450-1501) die Hörsäle Tübingens.   Ein anderer Humanist kommt 1482 mit dem Juristen Johannes Reuchlin (1445-1522) nach Tübingen.

Prenninger wie Reuchlin werden enge Vertraute Eberhards in Bart, in dessen Regentschaftskreis als Prälat auch Abt Georg Fischer eingebunden war. Mit Johannes Reuchlin beginnen bahnbrechend in Tübingen die Studien des Hebräischen im europäischen Humanismus und damit - neben Latein und Griechisch - der ursprünglichen Sprache des Alten Testaments als der dritten der sog. „heiligen Sprachen“ der Bibel.       

Dem Geist des Humanismus entspricht der Neuaufbau der Klosterbibliothek Zwiefaltens mit dem Ausbau und der Erweiterung ihres Buchbestands. Hierfür wurde ein neuer Bibliotheksbau mit einem Scriptorium, einer Schreibwerkstatt, und Studienplätzen geschaffen. Vollendet stand über dessen Portal „Piscatoris opus hoc pono Georgius Abbas 1490“ – dieses Werk habe ich, Abt Georg Piscatoris, 1490 aufgeführt. In großem Umfang wurden Inkunabeln oder Wiegendrucke angekauft, wie die Erzeugnisse der Druckkunst der ersten Jahrzehnte bis 1500 seit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern um 1445 genannt werden. Gleichzeitig wurden Handschriften erworben. Eigene und auswärtige in Dienst genommene Schreiber befassten sich mit der Abschrift von Schriften wichtiger Autoren. Vom 15. Mai 1508 bis 1. Juli 1509 arbeitete mit dem Augsburger Mönch Leonhard Wagner einer der berühmtesten Kalligraphen seiner Zeit in Zwiefalten. Ihm oblag Schreibunterricht für Gebrauchs- wie Prachthandschriften und ihrer graphischen Gestaltung; Schreibunterricht erhielt von ihm auch die Nonnen von Mariaberg.

Gelehrte Tübingens wie der Humanist Johannes Nauklerus frequentierten die Zwiefalter Klosterbibliothek als Aufbewahrungsort wichtiger Texte mit aktuellen Neuerwerbungen früher Drucke. Der aus Justingen auf der Schwäbischen Alb stammende Humanist und Dichter Heinrich Bebel (1471-1518) war ein häufiger Gast der Bibliothek. 1492 hatte Heinrich Bebel sich an der Universität Krakau eingeschrieben, wurde dort Schüler des als Geographen, Philologen und Poeten sich entfaltenden Humanisten Laurentius Corvinus (1465-1526). 1495 trug Bebel sich in die Matrikel der Universität Basel ein. Dort hat er 1496 das geographische Werk „Cosmographia“ seines Lehrers Corvinus in Druck gegeben. Im gleichen Jahr wird er in die Universität Tübingen aufgenommen und erhielt die für einen Vertreter des Humanismus vorgesehene Dozentur für Rhetorik und Poetik, für Beredsamkeit und Dichtkunst. In seinen Dichtungen hat Bebel sich u. a. an den Liebeselegien römischer Poeten wie Ovid und Tibull orientiert. Seine „Facetiae“ sind eine Sammlung von Schwänken, Geschichten menschlicher Torheiten angelehnt an das „Decamerone“ des Boccaccio und das „Narrenschiff“ des elsässischen Humanisten und Basler Lehrers Sebastian Brant. Maximilian I. bekränzte ihn 1501 mit dem Dichterlorbeer, krönte ihn zum „poeta laureatus“. Im Jahre 1505 verfasste Heinrich Bebel ein Encomion, ein Preisgedicht in Distichen, in Doppelversen des Wechsels von Hexametern und Pentametern, auf Georg Piscatoris.

Zur 400-Jahr-Feier Zwiefaltens 1489 hatte Georg Piscatoris sein Kloster der Bursfelder Kongregation angeschlossen. Von der 1093 gestifteten Abtei Bursfelde, anfänglich wie Zwiefalten der Hirsauer Bewegung und Kongregation zugehörig, ging 1446 auf dem Konzil von Basel parallel zu anderen Reformansätzen im Benediktinerorden wie der Melker Reform oder der von Kastl ein eigener Reformwille aus, der um 1500 zahlreiche Klöster umfasste. Die Bursfelder Reform wiederum hatte eine Nähe zu der von den Niederlanden ausgegangenen „devotio moderna“, die nach Urach mit Niederlassungen der „Brüder vom gemeinsamen Leben“ inzwischen in Dettingen a. d. Erms, Tachenhausen, Weilheim unter Teck, Herrenburg in Württemberg hatte Fuß fassen können. Im Jahre 1509 bildete Georg Piscatoris zusammen mit dem Reformabt des Klosters Sponheim und ebenfalls ausgewiesenen Gelehrten des Humanismus Johannes Trithemius (1462-1516), von dem wir ein exzellentes Bildnis auf dessen Epitaph im Neumünster in Würzburg von Tilman Riemenschneider besitzen, das Präsidium der Bursfelder Kongregation.

Wohl nicht ganz im Sinne von Abt Georg Piscatoris regelte 1491 für die nächsten Jahrhunderte der Nürnberger Vertrag die rechtlichen Verhältnisse Zwiefaltens in seiner Beziehung zu Württemberg. Die Grafen Württembergs behielten die Schirm- und Kastvogtei über die Abtei, profitieren damit von den Einnahmen des Klosters. Die Kastvogtei gestattet ihnen den besonderen Einblick in dessen Vermögen. Die Abtei sicherte sich das Asylrecht. Zwar wird Württemberg die Malefizhoheit zugestanden und damit auch die Blutgerichtsbarkeit, doch in der Einschränkung, dass in- und außerhalb des Klosters ohne Zustimmung des Abtes niemand verfolgt werden kann. Forstfrevel bestraft zwar der württembergische Forstmeister, doch darf er ohne ausdrückliche Bewilligung des Abtes nicht in die Dörfer eindringen und jemanden gefangen nehmen.

Das wissenschaftliche Niveau der Abtei Zwiefalten hatte durch eine stattliche Anzahl inzwischen an den Universitäten Tübingen, Freiburg, Heidelberg u. a. studierten, zur Lehre befähigten Mönchen und dem zielstrebigen Aus- und Aufbau der Bibliothek gegen Ende des 15. Jahrhunderts einen solchen Status gewonnen, dass Georg Piscatoris den Gedanken fassen konnte, das Kloster in den Rang einer Universität erheben zu lassen. Seit den 90er Jahren des 15. Jahrhunderts bestand schon eine enge freundschaftliche Beziehung zwischen Georg Piscatoris und Kardinal Raymundus Peraudi, dem päpstlichen Legaten in Deutschland, Angehöriger des Ordens der Augustinereremiten (OESA), zugleich Bischof in Gurk. Über Raymundus Peraudi – „per amicissimum sibi Cardinalem Raymundum“, schreibt Arsenius Sulger – stellte Abt Georg II. bei Papst Alexander VI. (1430-1503) den Antrag der Anerkennung der Abtei Zwiefalten als Universität.     

Einblick in die Höhe der Kultur Zwiefaltens unter Abt Georg Piscatoris gewähren die in seinem Auftrag entstandenen Kunstwerke wie der große Flügelaltar von Bingen bei Sigmaringen. 1448 war Bingen von Erzherzog Albrecht VI. von Hohenberg an die Abtei Zwiefalten verkauft worden. Um 1490 kam es durch den Patronatsherr Zwiefalten, also Georg Piscatoris, zu einem Neubau des Kirchenschiffs mit einem in Netzrippenstruktur gewölbten, 1503 vollendeten Chor. Daher ist der Abschluss des für den Neubau des Chores bestimmten Flügelaltars um 1504 anzunehmen. Er ist ein Werk damals führender süddeutscher Künstler mit ihren Werkstätten, des in Ulm ansässigen Bartholomäus Zeitblom (1455/60 bis um 1518) als Maler und des Bildhauers Niklaus Weckmann (um 1467 bis um 1530). Für beide Werkstätten mit ihren Meistern sind die Bingener Arbeiten Hauptwerke ihres Schaffens. Die Bildtafeln des Bingener Altars mit einer Höhe von 239 und 242 Zentimetern gehören von ihren Maßen her zu den größten die vor den Tafeln des Isenheimer Altars (1514-1516) von Matthias Grünewald (um 1470-1528) oder des Herrenberger Altars (1519) von Jerg Ratgeb (um1470-1526) geschaffen wurden. Annähernd menschliche Lebensgröße weisen die fünf Skulpturen des Schreins auf: die überragende Madonna mit Kind, die Figuren von Johannes dem Täufer und Maria Magdalena sowie die Apostelfürsten Petrus und Paulus.

Mit einer ikonographischen Besonderheit wartet die Tafel der Anbetung der Könige des Jesuskindes, des neugeborenen Königs der Juden auf. Das Jesuskind greift bei der ihm angebotenen Gabe des Goldes mit beiden Händen hinein in die Münzen der Cuppa des Goldkelchs. (hierzu: Bildhanhang Abb. 1). Der Griff nach dem Gold oder nach dem Geld hatte zuvor eine ausschließlich negative Konnotation. Der Griff nach dem Geld war Zeichen der Habgier, der „avaritia“, eines Hauptlasters oder einer Todsünde. Dass hier nun der Griff nach dem Geld durch das Jesuskind gewissermaßen enttabuisiert, geradezu legitimiert wird, hängt mit einem entscheidenden geistes- und wirtschaftsgeschichtlichen Wandel zusammen, der sich an vorderster Front an der Universität Tübingen verfolgen lässt. Es ist die Aufhebung des alttestamentlichen, in der christlichen Kultur bis ins Mittelalter hinein übernommenen und geltenden Zinsverbots und damit die Akzeptanz des Zinsnehmens und der seit dem 13./14. Jahrhundert sich entwickelnden Bankwesen und Kapitalwirtschaft. Konrad Summenhart, der Philosophie und heiligen Theologie Professor der Universität Tübingen (artium et sacrae theologiae professor in alma universitate Tuwingensi ordinarie in theologia legens), verfasste aus seinen Tübinger Vorlesungen hervorgegangene Abhandlungen, in der gegen bisherige kirchenrechtliche Positionen das Erheben von Kapitalzins theologisch gerechtfertigt wie den mehrfach 1490,1497 und 1500 gedruckten „Tractatulus de Decimis (Über den Zehnten) und „De usuris“ (Über Darlehen und  Zinsen). Die „stärkste Unterstützung für eine Annäherung an die neue liberale Ökonomie (for liberal economics) von der jungen Universität Tübingen ausgegangen“, konstatiert der amerikanische Wirtschaftshistoriker John T. Noonan. Die „neue Ökonomie“ propagierte ebenfalls der mehrfach im Kanzleramt der Universität Tübingen stehende, mit Abt Georg II. befreundete Gregor Lamparter, 1487 Rektor der Alma mater.     

Neben dem Bingener Altar und dem schon erwähnten Chorgestühl wurde 1509 als ein weiteres von Georg Piscatoris initiiertes Kunstprojekt die 1863 nach Stuttgart überführten, heute sich im Bestand des Landesmuseums Württemberg befindenden (Inv. Nr.: 375a-g) vorzüglichen, 140-195 Zentimeter hohen sieben Passionsreliefs der Werkstatt des Ulmer Meisters Niklaus Weckmann in Auftrag gegeben. Die im Bestandskatalog von 2007, entgegen früherer Datierung, 1520 bis 1524 eingeordneten und damit der Abtszeit des Sebastian Müller alias Molitoris zugeordenten Schnitzwerke, sind aus meiner Sicht in ihrer Entstehung im Kontext von Projekten wie des Bingener Altars der Piscatoris-Zeit anzusiedeln. Sie entsprechen zudem der Spiritualität der Frömmigkeitskultur der „devotio moderna“, die einerseits ihre Resonanz in der Bursfelder Reformbewegung hatte und andererseits in Württemberg bei den „Brüdern vom gemeinsamen Leben“ und Gabriel Biel, der gerade durch seine mehrfach gedruckten – Reutlingen 1489, Hagnau und Tübingen 1500 – Predigten zur Betrachtung der Passion Christi als Inspirationsquelle zu beachten ist (hierzu: Bildanhang Abb. 2).                                    

Obwohl von erheblichem Einfluss ist die landesgeschichtliche und landespolitische Stellung und Bedeutung von Georg Piscatoris als Mitglied des württembergischen Ständerates kaum untersucht. Entscheidend handelte der Zwiefalter Abt nach dem Tode des am 25. Februar 1496 verstorbenen Herzogs Eberhard im Bart. Noch im Jahr vor seinem Hinscheiden war Graf Eberhard durch König Maximilian I. (Kaiser 1508) in den Herzogstand erhoben worden.

Die Nachfolge des Universitätsgründers Herzog Eberhards I. im Bart trat Eberhard II. (1447-1504), Spross der Stuttgarter Linie an. Ihm, Sohn Ulrichs des Vielgeliebten (1413-1480), war bei der Wiedervereinigung, der seit 1442 in einen Stuttgarter und einen Uracher Teil gespaltenen Grafschaft, im Münsinger Vertrag von 1482 durch Graf Eberhard im Bart die Nachfolge im Gesamtterritorium Württembergs zugestanden worden. 1496 findet sich mit hohem Ansehen bedacht Abt Georg Fischer unter den Räten Herzogs Eberhards II. Dieser sollte sich jedoch sehr bald durch sein in vieler Hinsicht ausschweifendes Wesen als wenig geeignet, ja als Belastung für das Land erweisen. Es ist Georg Piscatoris, der als Regentschaftsrat maßgeblich an der Absetzung von Eberhard II. mitwirkte. Im Horber Vertrag vom 10. Juni 1498 wurde Eberhard II. durch König Maximilian I. seiner Herrschaft enthoben und mit jährlich 6000 Gulden abgefunden. Als geeigneten neuen Kandidaten für die Regentschaft Württembergs wurde Ulrich (1487-1550), Sohn von Eberhards II. Bruder Heinrich (1446-1519), in den Blick genommen. Für den späteren Herzog Ulrich war der Abt von Zwiefalten bereits 1493 von Eberhard im Bart als Firmpate bestellt und damit in dessen Erziehung und Ausbildung einbezogen worden. Da Ulrich noch nicht volljährig, übernahm ein Regentschaftsrat, dem Georg Piscatoris angehörte, die Amtsgeschäfte. 1503 wurde er mit Genehmigung Maximilians vorzeitig für volljährig erklärt. Noch 1506 wird Georg Fischer unter den Räten und Dienern des jugendlichen Herzogs geführt. 1511 vollzog Ulrich dann mit ungeheurem Prunk in Stuttgart die Heirat mit Sabina von Bayern, einer Nichte Kaiser Maximilians.

Als auf dem Reichstag von Trier 1512 der inzwischen als verschwenderisch gefürchtete Herzog Ulrich nach Zwiefalten die Botschaft sandte, ihm 4000 Gulden zu überweisen, habe Abt Georg II. erwidert, der Herzog solle so haushalten, dass auch die geistlichen Verwalter noch haushalten könnten. Bei Arsenius Sulger heißt es: Vellem Dominum et Ducem tuum ita oeconomiae suae praeesse, ut et nos nostrae praeesse possumus.

In der Empörung über diese Replik entsandte Ulrich vierzig bewaffnete Reiter nach Zwiefalten, die den Abt im Schlafanzug wie einen Verbrecher verhafteten und auf der Feste Hohenneuffen gefangen setzten. Über ein Jahr zog sich der Zwist hin und wurde erst auf Intervention von Maximilian I. beigelegt. Die Einkerkerung des Zwiefalter Abtes war der Auftakt einer ganzen Serie von Gewaltakten Herzog Ulrichs, die in der Ermordung seines Hofmeisters Hans von Hutten, der Folterung und Hinrichtung von Vertretern der württembergischen Ehrbarkeit und dem Überfall auf die Freie Reichsstadt Reutlingen gipfelten, in dessen Folge schließlich Württemberg vom Schwäbischen Bund eingenommen und Herzog Ulrich vertrieben wurde.

In Zwiefalten wurde angesichts der ungewissen Situation während der Festungshaft von Abt Georg II.  1513 Sebastian Molitor als Nachfolger gewählt.

Mit Unterstützung und Fürsprache von Kaiser Maximilian I. und des Bischofs von Konstanz konnte Georg Piscatoris noch 1516 das Amt des Abtes des Klosters Reichenau übernehmen, wo er 1519 das Zeitliche segnete. Seine letzte Ruhestätte fand diese herausragende Persönlichkeit der Geschichte Zwiefaltens im Marienmünster von Reichenau-Mittelzell.

 

 

Literatur:

Walter FREI, „Liebe zu den Wissenschaften und ununterbrochene Fürsorge für die studierende Jugend.“ Zur Schulgeschichte des Klosters Zwiefalten, in: Hermann Josef Pretsch (Hg.), 900 Jahre Benediktinerabtei Zwiefalten, Ulm 1989, 247-248.

Klaus GRAF, Heinrich Bebel (1471-1521. Wider ein barbarisches Latein, in: Paul Gerhard Schmidt (Hg.) Humanismus im deutschen Südwesten. Biographische Profile. Sigmaringen 1993, S. 189.

Reinhold HALDER, Bau- und Kunstgeschichte des alten Zwiefalter Münsters und Klosters, in: Hermann

Josef Pretsch (Hg.), 900 Jahre Benediktinerabtei Zwiefalten, Ulm 1989, S. 175-177, 186-187.

Johannes HALLER, Die Anfänge der Universität Tübingen 1477-1537. Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Universität. 2 Bde. Stuttgart 1927, Bd. 1, S. 202, 216, 231; Bd. 2, S. 78, 84, 114.

Karl HOLZHERR, Geschichte der ehemaligen Benediktiner- und Reichs-Abtei Zwiefalten in Oberschwaben, Stuttgart 1887.

Heribert HUMMEL, Eine Zwiefalter Bibliotheksgeschichte, in: Hermann Josef Pretsch (Hg.), 900 Jahre Benediktinerabtei Zwiefalten, Ulm 1989, S. 109-114

John T. NOONAN, The Scholastic Analysis of Usury. Cambridge (Mass.) 1957.

Bernardus SCHURR, Das alte und das neue Münster in Zwiefalten. Ein geschichtlicher und kunstgeschichtlicher Führer durch Zwiefalten, seine Kirchen und Kapellen. Ulm 1910, S. 48-52.

Wilfried SETZLER, Zwiefalten. Eine schwäbische Benediktinerabtei zwischen Reichsfreiheit und Landsässigkeit. Sigmaringen 1979, S. 59-71.

Wilfried SETZLER, Zwiefalten, in: Germania Benedictina V: Baden-Württemberg. Bearb. Franz Quarthal. St. Ottilien 1975, S. 680-709, bes. 692 f., 698 f.

Arsenius SULGER, Annales Imperialis Monasterii Zwifaltensis. Augsburg 1689, 72-108.

Wolfgang URBAN, Vom Astrolabium, dem Vakuum und der Vielzahl der Welten, in Attrempto 69, 1983, S. 48-55.

Wolfgang URBAN, Schwanengesang der Scholastik. Zum 500. Todestag des Tübinger Theologen Gabriel Biel, in Tübinger Blätter 62, 1995/96 , S. 54-59.

Wolfgang URBAN, Einer Kathedrale würdig. Das Meisterwerk des Bingener Altars. Lindenberg i. A. 2018.          

 

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