Zum Kriegsende vor 75 Jahren

 

 

 

 

Aufgrund der Coronavirus – Schutzmassnahmen

wurde der geplante Besuch der Ohel-Jakob Synagoge in München

am 25.März vorläufig abgesagt! So zeitnah wie möglich wird ein

neuer Termin festgelegt !

 

Wir bitten um Ihr Verständnis! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 25.März

 

Fahrt nach München zur

Ohel-Jakob-Synagoge

  • in Kooperation mit der
  • VHS-Donau-Bussen.

 

 

 

 

 

 

 

Die neue Münchner Hauptsynagoge ist ein Meisterwerk zeitgenössischer Sakralarchitektur. Wir werden eingeführt in die Symbolik des Baues, die jüdische Gottesdienstgestaltung, Bräuche und Traditionen des jüdischen Glaubens und rituelle Objekte der jüdischen Religionspraxis. Im Gang zum sakralen Raum der Synagoge wird erinnert an die in der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten 4500 Münchner Juden.

Danach Möglichkeit zur Einkehr im koscheren Restaurant oder zum Besuch des jüdischen Museum.

Eventuell ist kurzer Gang zum Viktualenmarkt oder zum Marienplatz möglich.

 

Dauer 08:15 - 19:15 Uhr

 

Abfahrt in Riedlingen um 8:15 Uhr, Stadthalle;

Zustieg in Zwiefalten, Rentalhalle um 8:30 Uhr.

Leitung: Marlene Müller

 

Gebühr: 35,00 €, incl. Fahrt und Führung.

 

Verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 13.03.2020

an die Geschäftsstelle:

St. Gerhard Str. 1,

88499 Riedlingen,

Telefon (07371) 76 91;

Email: info@vhs-donau-bussen.de

 

Wichtig:

Bitte Personalausweis zur Fahrt mitnehmen.

Herren werden gebeten eine Kopfbedeckung zu tragen.

Fahrt mit dem bequemen Reisebus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag 24.April, 19.30 Uhr, Konventbau

 

Vortrag von Ernst-Reinhard Beck, MdB i.R.,

zum Kriegsende in Zwiefalten und in der Region.

 

 

 

Ernst- Reinhard Beck setzt  nach den Themen 1. Weltkrieg und Weimarer Republik  seine Vorträge zu Brennpunkten deutscher Geschichte fort. 

 

Geschildert werden die letzten Kriegshandlungen im Frühjahr 1945 in Deutschland und insbesondere  in den Gebieten des nördlichen Oberschwabens und Schwäbische Alb mit den Besetzungen der Ortschaften und Städte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Besetzung Zwiefaltens durch französische Truppen am 23.April 1945 liest Marlene Müller aus dem Kriegstagebuch der Maria Metzger  

Wie wir das Kriegsende erlebten,  einer Zwiefalter Zeitzeugin.

 

 

 

 

 

 

Samstag 13.Juni,

Haus am Gauberg 23

 

 

Vortrag von Klaus Weigelt

zum Untergang Königsbergs

 

 

Veranstaltung des Literaturkreises im Haus am Gauberg 23

 

 

Am Nachmittag - Uhrzeit wird noch bekanntgegeben

 

 

Der Untergang Königsbergs am 9. April 1945 beendete die 700jährige Geschichte einer Stadt, die in der Zeit des Deutschen Ordens, der Hanse, der Reformation, der Aufklärung und der Naturwissenschaften des 19. Jahrhunderts eine prägende Rolle für Deutschland und Europa gespielt hatte. Zudem war Königsberg als Brücke zwischen West und Ost nie ein „Bollwerk des Faschismus“ (außer in der Nazi-Zeit), sondern im Gegenteil vor allem im 18. und 19. Jahrhundert und weit ins 20. Jahrhundert hinein eine Stadt, in der sich viele Nationen des Ostens und des Westens, gerade auch Russen und Deutsche friedlich begegneten. Der Mord der Nazis an dem protestantischen Pfarrer Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg am gleichen 9. April 1945 wirkt aus heutiger Sicht wie ein Fanal des Königsberger Untergangs, der bis heute – anders als bei anderen im Krieg zerstörten deutschen Städten – zu keiner Auferstehung geführt hat.

 

 

Bei unserer zwölftägigen Exkursion im Juli/August hatten wir Königsberg besucht. Wir lernten eine "neue" Stadt, das russisch geprägte Kaliningrad kennen. Dennoch ist die deutsche Vergangenheit nicht auszulöschen.

Wir hörten während der Reise viel von dem geistesgeschichtlichen Reichtum, den uns Philosophen wie Immanuel Kant, Johann Gotttried Herder und viele andere, die in Königsberg und in Ostpreußen lebten, hinterließen. Ebenso fand die hochinteressante Geschichte des deutschen Stadt Königsberg und ihr Ende in einer menschlichen Katastrophe unser besonderes Interesse. Aufgrund der knappen Zeit

mussten manche Fragen  während unserer Reise offen bleiben.

Mit dem Vortrag von Klaus Weigelt sollen einige davon beantwortet werden und weitere Informationslücken geschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 21. Juni

 

4. Exkursion – Gedenkorte in Oberschwaben:

„Fluchtwege“ in Hohenems und Orte des Widerstands in Weingarten

 

Gedenkfahrt zusammen mit der Gesellschaft für Heimatpflege in Stadt und Landkreis Biberach.

 

 

Hohenems war 1938 ein mögliches Tor in die Freiheit für jüdische Flüchtlinge. Viele versuchten hier den Gräueln des Nationalsozialismus zu entkommen und wagten zuerst legal, bald aber illegal die Flucht in die Schweiz. Ihren Spuren folgen wir am Vormittag bei einem Spaziergang vom Jüdischen Museum Hohenems zur und über die Schweizer Grenze. Audio-Interviews von damaligen Flüchtlingen und Fluchthelfern begleiten uns auf dem Weg. Wir hören von persönlichen Fluchtgeschichten, aber auch vom schwierigen neuen Leben nach einer gelungenen Flucht.

 

Am Nachmittag führt uns Uwe Hertrampf vom Denkstättenkuratorium Oberschwaben zu bedeutenden Erinnerungsorten des nationalsozialistischen Widerstands in Weingarten.

 

Reiseleitung:   Bodo Rüdenburg, Biberach, und Hubertus-Jörg Riedlinger, Zwiefalten
Gesamtpreis:  Mitglieder 40 € bzw. Nichtmitglieder 45 €


Abfahrt:   

08:00 Uhr Bushaltestelle „Saudengasse“ beim Landratsamt Biberach.

Rückkehr: gegen 18:30 Uhr

 

 

 

Freitag, 30.Oktober, 19.30 Uhr, Konventbau

 

Vortrag von

Dr. Bernd Reichelt

Die Heilanstalt Zwiefalten in der Zeit des Nationalsozialismus

 

in Kooperation mit dem ZfP

 

 

 

 

Der Vortrag skizziert die Geschehnisse und Entwicklungen in der Heil- und Pflegeanstalt Zwiefalten zur Zeit des Nationalsozialismus. Im Fokus stehen dabei zum Einen die gravierenden (medizin-)politisch bedingten Entwicklungen, welche durch die NS-„Rassenhygiene“ gerade in der Psychiatrie – und so auch in Zwiefalten – verschärft zum Ausdruck kamen. Begonnen mit der erbbiologischen Bestandsaufnahme und den Zwangssterilisierungen in den dreißiger Jahren, folgte ab 1940 der Massenmord an psychisch kranken und geistig behinderten Menschen. Zwiefalten wurde zu einer sogenannten Zwischenanstalt für Grafeneck. Auch in Zwiefalten kam es in den Kriegsjahren zu einem massenhaften Sterben. Zum Anderen werden im Vortrag auch die unterschiedlichen Akteure in Zwiefalten und deren Handlungsspielräume in der Zeit des Nationalsozialismus diskutiert.

 

 

Freitag, 20. November 19.30 Uhr, Konventbau

 

Vortrag von H.-J. Riedlinger

 

Kriegsende 1945 – Flucht und Vertreibung – Integration in Zwiefalten

 

 

 

 

 

 

 

1945 und in den Jahren danach kamen viele Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Zwiefalten. Deren Schicksal und der oft nicht einfache Neubeginn in unserer Gemeinde sind Thema des Vortrags. Der Referent wird zudem einzelne Heimatgebiete im ehemals deutschen Osten vorstellen.

 

 

 

„Literatur und Kunst“ anlässlich des Barlach-Jahres

 

 

13. November 

 

„Ich gebe das Wirkliche und Wahrhaftige wieder“ –

Käthe Kollwitz und Ernst Barlach in ihrer existentiellen Kunst.

 

Vortrag von Klaus Weigelt

im Kapuzinerkloster Riedlingen

in Zusammenarbeit mit dem  Kunstkreis Riedlingen

 

 

 

 

 

Beide Künstler haben Werke geschaffen, die zu den eindrucksvollsten im Deutschland des 20. Jahrhunderts gehören. Beide wurden durch ihren tief religiösen Vater bzw. Großvater geprägt. Barlach wurde durch das Kunstwerk „Schwebender Engel von Güstrow“ unsterblich. Käthe Kollwitz ist die einzige deutsche Künstlerin, deren „Mutter mit totem Sohn“ dem nationalen Gedenken in der „Neue Wache“ Berlin Ausdruck verleiht.

 

 

 

 

 

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