Vorträge zu Münster und Kloster Zwiefalten und zur Gemeinde

 

 

 

 

Münsterführung mit 

Prof. Dr. van der Meulen am 

Freitag,  24. Juli, um 16 Uhr

 

 

Schöne Stellen im Zwiefalter Münster

 

sind  dieses Mal das Thema. In seinen Vorträgen der Vorjahre zur Barockkanzel, zum Coemeterium und über die Gnadenbilder im Münster beleuchtete unser Referent in eindrucksvoller Weise kunstgeschichtliche sowie theologische Aspekte – und begeisterte die stets zahlreich und aufmerksamen Besucher! 

 

Es wird kein Unkostenbeitrag erhoben! 

 

Über eine kleine  Spende sind wir dankbar - sie wird für die kirchliche Jugendarbeit verwendet,

 

Die Katholische Kirchengemeinde ist Mitveranstalter.

 

 

Wie unser Führer seine neue Führung beschreibt:

 

Der Philosoph Theodor W. Adorno hat einmal gesagt, dass ein Musikstück, das schön ist, aus vielen, oft unauffälligen «schönen Stellen» bestünde. Was diese schönen Stellen auszeichnet, seien Augenblicke des Glücks, in denen man sich selbstvergessen verliere. Viele kennen diese Erfahrung aus dem Hören von Musik: Man vergisst Raum und Zeit und möchte die Stelle immer wieder hören. Ich meine, dass man von dem Münster Zwiefalten ähnliches sagen kann. Es besteht aus unzähligen «schönen Stellen». Nur braucht es Zeit, diese für sich selbst zu entdecken. Mit den Jahren meiner Beschäftigung mit dem Münster haben sich meine persönlichen «schönen Stellen» herausgebildet. So es die Situation erlaubt, möchte ich in einer «Entdeckungsreise» meine persönlichen «schönsten Stellen» vorstellen. 

 

Man darf gespannt sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, den 18.Oktober um 16.30 Uhr in der Wimsener Mühle, der ehemaligen Bannmühle des Klosters Zwiefalten.

 

Vortrag von Prof. Wolfgang Urban

 

Abt Georg Piscator Fischer –

                     Erneuerer der Klosterkultur.

 

 

Durch Abt Gregor Fischer, der nach der spätmittelalterlichen Bildungsbewegung des Humanismus seinen Nachnamen in der lateinischen Form "Piscator" oder "Piscatoris" benutzte, erfuhr die Benediktinerabtei von Zwiefalten gerade an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert einen großen Aufschwung auf den verschiedensten Bereichen, im Bildungs- und Bibliothekswesen, in der künstlerischen Ausstattung von Klosterkirche und den der Abtei zugehörigen Pfarreien. Nicht zuletzt ist er der Auftraggeber des grandiosen Flügelaltars in Bingen (Hohenzollern), ein Meisterwerk der Ulmer Schule der Jahre nach 1500 und ihrer Hauptvertreter wie Niklaus Weckmann und Bartholomäus Zeitblom. 

 

Der Vortrag mit Bildern der Kunstwerke aus der Zeit des Georg Piscator Fischer will diese wichtige im spirituellen wie im politischen Zeitgeschehen wirkende, in Baach bei Zwiefalten geborene Gestalt zur Darstellung bringen.  

 

Der Vortrag war ursprünglich für den 13. März vorgesehenAufgrund der Coronaschutz-Bestimmungen sind die Plätze in der Mühle begrenzt. Es ist daher nötig, dass Sie sich zeitnah anmelden; spätestens bis Montag, 12.Oktober per Mail an gauberg@geschichtsverein-zwiefalten.de.

 

Unkostenbeitrag 4 Euro.

 

Und wir raten für den 18.Oktober zu einer weiteren, jedoch „kulinarischen“ Anmeldung:

Unmittelbar nach dem Vortrag gibt es im Gasthof Friedrichshöhle bei Daniel Tress leckere Herrgottsbscheisserle, also geschmälzte Maultaschen mit Kartoffelsalat. Bitte geben Sie also bei Ihrer Anmeldung an, wenn Sie am Essen teilnehmen wollen und ob Sie vegetarische Maultaschen oder mit Fleisch möchten; der Preis beträgt 12,90 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipp:

 

Vielleicht nutzen Sie den Sonntagnachmittag davor für einen Spaziergang durch das herbstliche Aachtal oder um Loretto?

 

 

 

 

Kirche in Bingen und Altar

 

Die Kirche in Bingen mit dem von

Abt Fischer in Auftrag gegebenen

Flügelaltar besuchen wir in 2021 –

 

der Termin wird rechtzeitig mitgeteilt!

 

Verlegte Veranstaltungen:

 

Aufgrund der Coronavirus – Schutzmassnahmen müssen die nachstehend aufgeführten Veranstaltungen  mit Barbara und Nicolaj van der Meulen im Zwiefalter Münster und Hubert Schelkle 

entfallen. 

 

Wir werden diese  2021 nachholen.

 

Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben, hier auf der Homepage, in der Presse bzw. dem Gemeindemitteilungsblatt!

 

Wir bitten um Ihr Verständnis ! 

 

 

 

 

Wird verlegt nach 2021 !

 

Freitag, 6. November, 19.30 Uhr, Konventbau

 

 

Vortrag von Hubert Schelkle 

Abgaben zur Zeit des Klosters Zwiefalten

 

 

 

 

Die Feudalherrschaft basierte im Wesentlichen darauf, dass der Grundherr dem Untertanen landwirtschaftliche Flächen zur Nutzung überließ und der Untertan dafür Abgaben an den Grundherrn leisten musste.

Am geläufigsten ist nach heutigem Verständnis der sog. Zehnte, weshalb die Feudalherrschaft auch als Zehentwirtschaft bezeichnet wird. Der Zehnte war jedoch nur eine neben vielen anderen Abgaben, die die Untertanen zu leisten hatten. Der Vortrag befasst sich mit den vielfältigen Abgaben, die das Kloster Zwiefalten von seinen Untertanen und Leibeigenen verlangte.

Zuletzt referierte Hubert Schelkle über die Klosterordnung des Jahres 1468, das Vogtbuch aus dem Jahre 1568 und über das Lehenswesen und die Leibeigenschaft während der Klosterzeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wird verlegt nach 2021 !

 

 

Freitag,  26. Juni, 16 Uhr, im Zwiefalter Münster

 

Führung mit

Prof. Dr. Nicolaj van der Meulen

im Zwiefalter Münster

 

 

und davor um 14 Uhr

 

Führung für Kinder

mit Barbara und Nicolaj van der Meulen

 

 

In seinen Vorträgen zur Barockkanzel, zum Coemeterium und über die Gnadenbilder im Münster beleuchtete unser Referent in eindrucksvoller Weise kunstgeschichtliche sowie theologische Aspekte. Dieses Jahr sind die Themen, die er uns nahebringen wird,  Chorraum und Hochaltar.

 

Davor um 14 Uhr laden Barbara und Nicolaj van der Meulen mit ihren Töchtern Paula (11) und Aurelia (10) zu einer ganz besonderen Münsterführung für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren.

 

Die Familie van der Meulen freut sich über zahlreiche junge Besucher.

Eltern oder Großeltern dürfen selbstverständlich auch mitmachen.

Lassen sie sich überraschen!

 

 

Mitveranstalter: Katholische Kirchengemeinde

 

 

 

 

Wird verlegt nach 2021 !

 

Freitag, 16.Oktober, 19.30 Uhr  

im fr. Rathaus Upflamör

 

Vortrag von Hubert Schelkle

Zur Geschichte des Albdorfes Upflamör

 

Der Ort Upflamör wurde erstmals urkundlich erwähnt in der Klosterchronik der Zwiefalter Mönche Berthold und Ortlieb. Dort wurde zur Zeit der Klostergründung im Jahr 1089 ein Ort „Uplumare“ genannt.

Die erste Beschreibung von einzelnen Hofgütern in Upflamör findet sich im Lagerbuch des Klosters Zwiefalten von 1425. Anhand weiterer Lagerbücher lässt sich die Entwicklung des Dorfes Upflamör in den folgenden Jahrhunderten bis zur Auflösung des Klosters nachvollziehen.

 

Der Referent zeigt ferner die Entwicklung des Dorfes in der Zeit von Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Neuzeit auf.

 

 

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