Nächste Veranstaltungen im April - Mai
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Dienstag, den 14.April
Buch des Monats April ist:
Rebekka Endler
witches bitches
An jedem ersten Dienstag im Monat trifft sich in Zwiefalten ein Kreis lesender und Literatur-interessierter Menschen, das „Lesekränzchen“. Bei jedem Treffen wird ein Buch ausführlich besprochen und es werden Anregungen über weitere Bücher ausgetauscht. Es ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig, dass alle Teilnehmenden das Buch des Abends ganz oder in Teilen gelesen haben. Im
Vordergrund steht die Freude am Lesen, an Büchern und am geselligen Austausch.
Wie bei jedem Treffen des Kränzchens werden auch weitere Buchtipps ausgetauscht.
Für Interessierte sind immer einige Stühle frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Liebe Mitglieder und Freunde!
Am 18.April, 19.30 Uhr wird
Kotaro Fukuma
im Prälatursaal ein Recital mit folgendem Programm geben:
„Klaviersonate op. 22“
Beethoven : Klaviersonate Nr.11 B-Dur Op.22,
Schumann : Klaviersonate Nr.2 g-Moll Op.22,
Medtner : Klaviersonate g-Moll Op.22,
Ginastera : Klaviersonate Nr.1 Op.22
Das Gastspiel dieses herausragenden japanischen Pianisten wurde durch persönliche Kontakte zu Freunden unseres Vereins möglich.
Hier ein Link zu unserer
mit ausführlichen Informationen zu Kotaro Fukuma und ein Link zu seiner Homepage
Das bevorstehende besondere Musikerlebnis hat sich in Teilen der „Prälaturfamilie“ bereits herumgesprochen, etliche Karten sind schon weg.
Wir empfehlen Ihnen eine schnelle Reservierung unter konzertkarten (at) geschichtsverein-zwiefalten.de !
Hubertus-Jörg Riedlinger & Ralf Aßfalg
Lyrik-Salon in der Villa Butz am Gauberg
An jedem dritten Dienstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr treffen sich die Mitglieder des
Lyrik-Salons, um Selbstgeschriebenes oder auch Gedichte bekannter Autorinnen und
Autoren zu lesen, zu besprechen, sich auszutauschen. Im November war das Thema
„November“ angesagt, im Januar war „Splitter“ das Thema.
Nächster Termin ist der 21.April, 14.30 Uhr.
Das Thema ist "Schlupfloch" !
Interessierte Gäste sind willkommen.
Kontakt: Lena Herdtfelder-Schuon 0173 427 1333 oder Günther Weber, Loretto
Weitere Infos HIER!
Das Kloster Zwiefalten
im Ermstal
Exkursion mit Dr. Eberhard Fritz
nach Dettingen an der Erms, Metzingen-Neuhausen und Metzingen
Samstag, den 25. April 2026
Geplanter Ablauf:
09:00 Uhr Abfahrt am Rental-Parkplatz, voraussichtlich in Fahrgemeinschaften!
10:00 Uhr Dettingen: Einführung zum Thema am Zwiefalter Klosterhof, der nur von außen besichtigt werden kann
10:45 Uhr Neuhausen: Bindhof des Klosters Zwiefalten; Kruzifix aus dem Zwiefalter Klosterhof von 1604 im Evangelischen Gemeindezentrum; Zwiefalter Klosterhof in der Klosterstraße, der nur von außen besichtigt werden kann; Spaziergang zum Lokal.
12:30 Uhr Neuhausen: Mittagessen im Gasthaus „Rebstöckle“
14:15 Uhr Neuhausen: Spaziergang zum Weinberg, vorbei an den drei Keltern; eventuell kurzer Blick auf den Kelterbaum von 1620 in der Mittleren Kelter
15:15 Uhr Metzingen: Weinbaumuseum in der Kelter mit Kelterbaum von 1655; Gelegenheit zur Weinprobe auf eigene Kosten
16:15 Uhr Ende der Exkursion und Rückfahrt nach Zwiefalten
Anmeldung per per mail oder Telefon bis 15.April bei riedlinger (at) geschichtsverein-zwiefalten.de - Tel. 07373-2242
Weitere Infos - unter anderem zu unserem Führer Dr. Eberhard Fritz - bitte hier anklicken!
Wir laden herzlich ein zur Tagesreise am 12. Mai 2026
nach Kaufbeuren–Neugablonz mit
Besuch des Isergebirgs-Museums und Stadtführung.
Wir betreten eine Wunderwelt aus Glas ...
Modeschmuck und Imitate aus funkelnden Glassteinen und bunten Perlen
- das ist seit fast 200 Jahren das Metier der Gablonzer Industrie.
Im Isergebirgs-Museum in Neugablonz erleben Sie ihre spannende und wechselvolle Geschichte.
Neugablonz ist seit fast 200 Jahren ein Zentrum der Glas- und Modeschmuckherstellung. Im Isergebirgs-Museum erleben Sie die spannende Geschichte der Gablonzer Industrie und der Sudetendeutschen, die den Ort nach 1945 neu aufgebaut haben.
Eine Sonderausstellung widmet sich zudem Ferdinand Porsche.
„Nicht die Technik macht Geschichte, sondern die Menschen, die sie erfunden haben.“
Ferdinand Porsche (1875-1951), geboren in Maffersdorf im Isergebirge
Ferdinand Porsche, der Vater des legendären VW-Käfer, gehört zu den Technik-Pionieren aus Böhmen und Mähren, die Geschichte schrieben und zu Wegbereitern unserer heutigen Mobilität wurden. Sein 150. Geburtstag war 2025 für das Isergebirgs-Museum Anlass, sich auf die Spuren dieser Pioniere zu begeben
Bei einer Führung entdecken wir außerdem die sehenswerte Altstadt von Kaufbeuren.
Reiseablauf – Programm:
7.00 Uhr Abreise in Reutlingen mit einem Bus der Firma Hahn am Parkplatz Kreuzeiche,
8.00 Uhr Zustieg in Zwiefalten am Rental-Parkplatz,
10.00 Uhr Ankunft in Kaufbeuren,
10:45 Uhr Beginn der Stadtführung
12:00 Mittagessen Gaststätte Alte Heimat Neugablonz
14:00 Uhr Besuch Isergebirgs-Museum,
17:00 Uhr spätestens Rückfahrt
Ankunft Zwiefalten ca. 18:30 Uhr, Ankunft Reutlingen ca. 19:30 Uhr.
Der Teilnehmerpreis beträgt pro Person 36 Euro.
Darin enthalten sind die Kosten für alle Eintritte und Führungen. Nicht enthalten sind die Kosten für das Mittagessen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir uns notwendige Änderungen am Programm und Uhrzeiten vorbehalten müssen!
Weitere Infos und Anmeldung bis 6.April 2026 bei riedlinger (at) geschichtsverein-zwiefalten.de
Zu den Veranstaltern:
Die Fahrt organisieren wir mit der Reutlinger Ortsgruppe der Schlesier. Zwischen ihr und dem Zwiefalter Geschichtsverein besteht eine besondere Verbindung. In beiden Vereinen wird Geschichte und Kultur der ehemaligen deutschen Ostgebiete mit Vorträgen, Reisen und weiteren Veranstaltungen engagiert gepflegt.
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Hier noch ein paar Details für alle, die noch mehr zur Fahrt wissen wollen!
Zur Geschichte von Neugablonz, seiner Bewohner und seines Museums
Der Stadtteil von Kaufbeuren wurde 1946 von vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Kreis Gablonz, Nordböhmen, gegründet. Im Kreis Gablonz war die weltweit bekannte Gablonzer Glas- und Schmuckindustrie beheimatet, die ihren Ursprung bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen kann. Neugablonz entstand auf dem Ruinenfeld eines Munitionsgeländes des Zweiten Weltkrieges. Unter vielen Entbehrungen, aus dem Nichts bauten hier die Gablonzer ihre Industrie wieder auf, schufen sich Wohnungen und Werkstätten und, großteils in Eigenleistung, ein erlebenswertes Umfeld.
Das Isergebirgs - Museum erinnert mit seinen Ausstellungen an diese Zeit und die Herkunft der Neugablonzer. Es trägt so dazu bei, dass Traditionen, Lebensart, kulturelle Bindungen, Brauchtum, und Mundart der Gablonzer über die Zeit weitgehend erhalten geblieben sind. Neugablonz nimmt zu dem eine besondere Stellung in der Nachkriegsgeschichte ein, es gilt als Denkmal der Aufbauleistung der vertriebenen Deutschen schlechthin.
Neugablonz ist heute das Modeschmuck-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. In den 130 Betrieben der Gablonzer Industrie im Allgäu mit ihren ca. 1.200 Mitarbeitern werden jährlich tausende neuer Entwürfe geschaffen, Handelsverbindungen in alle Welt garantieren den Vertrieb.
Neugablonz ist die einzige Siedlung dieser Größenordnung, die von einer geschlossenen Bevölkerungsgruppe aus den Vertreibungsgebieten gegründet worden ist, sie ist die einzige, die den Namen einer ehemals deutschen Stadt trägt.
Der Besuch ist ein Muss für alle, die sich für die Nachkriegsgeschichte und die großartige Leistung der Flüchtlinge interessieren.
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