Nächste Veranstaltungen im Oktober

 

 

 

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Geschichtsvereins,

 

seit vielen Jahren gehören Reisen in die ehemaligen deutschen Ostgebiete zu unserem Vereinsprogramm, wie in 2023 und 2025 nach Schlesien.

 

Zu einem interessanten Thema schlesischer Geschichte  hält unser Mitglied Wolf Jörg Lehner den Vortrag

 

 

Schlesiens Beitrag zum Aufstieg Preußens zur Großmacht

oder: Wie Preußen durch seine frühe Industrialisierung zum Herausforderer der europäischen Großmächte wurde – bis zum tiefen Fall und bis heute

 

Samstag, 10. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Zwiefalten, Konventbau.

 

 

 

Um was geht es in dem Vortrag?

 

1740 überfällt der gerade frisch gekrönte König Friedrich II von Preußen Schlesien und sichert sich in 3 aufeinanderfolgenden Kriegen die Herrschaft über große Teile Schlesiens. Dieses teure Unternehmen, das den preußischen Staat fast an den Rand des Bankrottes geführt hat, erlaubt es Preußen, ein gewichtiges Wort bei der industriellen Revolution mitzureden und innerhalb weniger Jahrzehnte die ehemals führenden Briten aus der Rolle der Technikführerschaft zu verdrängen.

 

Welche Rolle spielt dabei das gerade eroberte Schlesien? Der Vortrag wird wichtige Zusammenhänge, die in der Forschungsliteratur bisher kaum Beachtung gefunden haben, neu interpretieren und bedeutende Aspekte klarer aufzeigen. Preußens Aufstieg zur Großmacht war kein Zufall. Der Vortrag zeigt, welche wichtigen Rahmenbedingungen Friedrich II und seine Nachfolger nutzen konnten. Und er schaut auch darauf wohin das Großmachtstreben führte und wie diese Situation bis heute Deutsche und Polen belastet.

 

Die 2 großen Schlesien-Studienfahrten des Geschichtsvereins Zwiefalten der letzten 3 Jahre liefern einige der Bilder und Informationen dieses Vortrags. Insbesondere auf der Studienreise 2025 waren die Voraussetzungen, die Preußen in Schlesien vorgefunden und genutzt hat, ein wichtiges Thema. Der Vortrag will den Mitgliedern des Geschichtsvereins Zwiefalten und der interessierten Öffentlichkeit Impulse geben zum Verständnis – einem ergänzten Verständnis – der geschichtlichen Vorgänge und unsere heutige politische Realität zwischen Deutschen und Polen, Polen und Deutschen.

 

Unkostenbeitrag 5 Euro.

 

 

 

„Vom Planen und Bauen im Barock – die ‚Schneider-Mappe‘ aus Zwiefalten“ - Einblicke in einen familiären Baubetrieb des 18. Jahrhunderts mit Bauzeichnungen und Architekturstichen.

 

Florian Bayer lädt am Sonntag, 18.Oktober, 14:00 herzlich ein

zu seiner Führung durch die neue Ausstellung.

 

 

 

 

 

Um was geht es in der Ausstellung?

 

Die Plansammlung der Zwiefalter Klosterbaumeister und Brüder Joseph Benedikt Schneider (1689–1763) und Hans Martin Schneider (1692–1768) ist ein außergewöhnliches und seltenes Zeugnis süddeutscher Barockarchitektur. Sie umfasst 187 Blätter mit überwiegend lavierten Federzeichnungen und Architekturstichen, darunter sechs originale Baurisse des Zwiefalter Münsters. Bereits 1987 wurde die Sammlung von unserem Kurator Reinhold Halder im Auftrag des damaligen Landesdenkmalamts Baden-Württemberg geordnet und inventarisiert. Vor wenigen Jahren erfolgte schließlich die vollständige digitale Erschließung. Heute sind sämtliche Pläne mit Beschreibungen und weiterführenden Informationen online recherchierbar.

Als ältester Bestand innerhalb der mehr als 20.000 Pläne umfassenden Sammlung des Landesamts für Denkmalpflege eröffnet die „Schneider-Mappe“ Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen einzigartige Einblicke in die Arbeitsweise eines familiären Baubetriebs des 18. Jahrhunderts. 

 

 

 

 

 

Auch während der Ausstellung können Sie die gesamte „Schneider-Mappe“ digital erkunden:

https://www.denkmalpflege-bw.de/service/bild-und-planarchive/planarchive/schneidermappe 

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse !

 

 

 

 

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