Hier kommt das Programm 2026 der ... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Filmfreunde!

 

 

Wir freuen uns, dass in unserem Verein aus Ideen immer wieder kreative Aktionen und Projekte entstehen, die dann tatkräftig ins Werk gesetzt werden! 

 

So unsere Einladungen zu den Abenden in der Filmbühne der "Villa Butz"- Gauberg 23, die  herausragende Literatur- und Sachbuchverfilmungen bietet. 

 

 

Was erwartet Sie an diesem Abend?

 

Amüsante,  zuweilen aber auch ernstere Filmabende mit persönlichen Gesprächen und  Debatten über das Gesehene im Anschluss. 

Dazu gibt es Erfrischungen, und zuweilen  auch  Kulinarisches, je nach Filmthema ! 

 

Freuen Sie sich aúf Abend mit guten Verfilmungen von ebenso guter  Literatur, die nicht selten schon im Literaturkreis Thema waren.

 

KURZUM: 

 

Wir freuen uns auf Sie - jeden dritten Dienstag im Monat um 18.00 Uhr (Einlass  17.30 Uhr) .

 

Der Eintritt ist frei - unsere Stiftungs-Hauskasse freut sich jedoch über  Spenden für Film und "Genossenes" . 

 

 

Leider kann das Angebot aus rechtlichen Gründen nur Mitgliedern gemacht werden !

 

Während in der Anfangszeit der Filmbühne leichtere und amüsante Kost geboten wurde, wollen wir  in den nächsten sechs Monaten wegen des Kriegsendes vor achtzig Jahren eher ernstere Filme zeigen. 

 

Wir wollen nicht verschweigen, dass uns die Kriege und kriegerischen Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu dieser temporären inhaltlichen "Weichenstellung" veranlassten.

 

Wichtig ist uns die Erörterung mit den Besuchern über die Inhalte der  jeweiligen Filme.

 

 

Nachfolgend machen wir die nächsten Filmabende bekannt ......

 

 

 

 

 

 

 

 

...... der erste findet jedoch nicht in der Villa Butz statt - sondern

 

 

 

FILMBÜHNE GOES 

 

LICHTSPIELHAUS RIEDLINGEN !!

 

 

 

 

 

Wir laden herzlich ein ins

 

Lichtspielhaus Riedlingen

 

am Dienstag, 24.März 2026

 

zum Film

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde!

 

Vor etwa dreißig Jahren begannen wir mit unseren Reisen in die ehemaligen deutschen Ostgebiete und in Landschaften, die einst stark deutsch geprägt waren. Manche von Euch / Ihnen waren dabei – gewiss erinnern sich alle noch gerne an die gemeinsamen Fahrten und Erlebnisse.

 

Sehr herzlich möchten wir Sie alle einladen zu einer ganz besonderen Veranstaltung am

 

 

Dienstag, 24. März 2026, um 19 Uhr im Riedlinger Lichtspielhaus.

 

 

 

Worum geht es dabei?

Bei Kriegsende vor über 80 Jahren mussten Millionen Deutsche mit Pferdewagen oder zu Fuß ihre über Jahrhunderte angestammte Heimat verlassen. Viele Flüchtlinge aus den verlorenen deutschen Ostgebieten – Pommern, Ostpreußen, Schlesien und anderen Regionen – fanden auch bei uns eine neue Heimat.

Obwohl sie nicht überall sofort willkommen waren, brachten sie sich mit großer Kraft ein und halfen entscheidend beim Wiederaufbau Deutschlands. In vielen Gemeinden erinnern heute Denkmale an Flucht und Vertreibung. Auch in Zwiefalten gibt es solche Erinnerungsorte – etwa die Ostlandstraße oder das Gedenkkreuz an der Klostermauer im La-Tessoualler-Park.

Heute gibt es in Deutschland Millionen von Familien, die Vorfahren haben, die Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Osten vertrieben wurden. 

 

 


Der Film

 

Vor einiger Zeit erfuhren wir von dem Kinofilm

 

 

O s t p r e u s s e n
Entschwundene Welt - Die Jahre 1912 bis 1945,

 

 

der im Mai 2025 in Lüneburg uraufgeführt wurde und seither in vielen Kinos in ganz Deutschland mit großem Erfolg gezeigt wird. 

 

Durch unsere Kontaktaufnahme  mit dem Filmemacher Hermann Pölking ist es uns gelungen, den Film auch ins Riedlinger Lichtspielhaus zu holen.

 

 

Er wird dort bei unserem Treffen gezeigt am Dienstag, den 24.März 2026, 19 Uhr!

Am Beispiel Ostpreußens zeigt der Film eine der ehemaligen Heimaten der Flüchtlinge und Vertriebenen. Er erzählt in eindrucksvollen historischen Filmaufnahmen und seltenen Tonaufzeichnungen vom Leben zwischen 1912 und 1945. Dabei sind auch originale Stimmen und der ostpreußische Dialekt zu hören.

 

"Die Landschaft ist entschwunden in die Geschichte", sagt Regisseur Hermann Pölking. Er hat über zwölf Jahre in Archiven und historischen Quellen recherchiert. Sein Film erzählt vom Untergang Ostpreußens – zeigt aber zugleich in vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen das Alltagsleben dieser ehemaligen deutschen Provinz im Osten.

Der Film richtet sich nicht nur an Menschen mit familiären Wurzeln in Ostpreußen. Er spricht auch alle an, die sich für Zeitgeschichte interessieren oder bei Reisen nach Polen und ins Baltikum auf die deutsche Geschichte dieser Regionen gestoßen sind - oder Reisen dorthin planen.

 

 

Begegnung und Gespräch

Der Abend bietet zugleich eine schöne Gelegenheit, sich nach teilweise vielen Jahren wiederzusehen.

Wir laden daher neben den Teilnehmern unserer Reisen auch die interessierte Öffentlichkeit sowie besonders die Nachkommen der Flüchtlingsgeneration herzlich ein, den Film gemeinsam mit uns anzusehen.

 

 

Ein besonderes Highlight:


Der Filmemacher Hermann Pölking wird persönlich anwesend sein und sich nach der Vorführung im Foyer den Fragen des Publikums stellen.

 

 


Filmtrailer

Eindrücke vermittelt die Trailer zum Film.

 

 

Trailer 1: Bitte hier klicken !
 

Trailer 2 : Bitte hier klicken !

 


Karten und Anmeldung

Karten können direkt im Riedlinger Lichtspielhaus an der Kinokasse oder über den Ticketservice erworben werden. Alternativ können sie auch über den Geschichtsverein bestellt werden: gauberg@geschichtsverein-zwiefalten.de

 

Eintritt: 9 Euro

 

 

 

Fahrmöglichkeit

Sollten Sie keine Fahrmöglichkeit haben, versuchen wir gerne mit Fahrgemeinschaften zu helfen. Bitte melden Sie sich bei mir unter Telefon: 07373-2242, E-Mail: riedlinger@geschichtsverein-zwiefalten.de

 

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen!

Für Ihre kurze Rückmeldung wäre ich dankbar.

 

 

Mit herzlichen Grüßen –

auch im Namen von Ralf Assfalg und des „Film-Mitentdeckers“ Hannes Bobke

 

Hubertus-Jörg Riedlinger

 

 

 

Hier der Flyer zum Film mit Pressestimmen!

 

 

Ostpreussen-Film-Flyer.pdf
PDF-Dokument [3.9 MB]

 

 

 

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Hier die Presseankündigung in der Schwäbischen Zeitung

 

Film­a­bend zeigt

Ost­preu­ßens Geschichte leben­dig

 

 

Schwäbische Zeitung Riedlingen

23 März 2026

 

Der Geschichts­ver­ein Zwie­fal­ten zeigt in Ried­lin­gen einen Film über Ost­preu­ßen und lädt zu einem Gespräch mit Regis­seur Her­mann Pöl­king ein.

RIEDLINGEN – Der Geschichts­ver­ein Zwie­fal­ten lädt zu einer Film­vor­füh­rung ins Ried­lin­ger Licht­spiel­haus ein. Gezeigt wird am Diens­tag, 24. März, 19 Uhr, der Doku­men­tar­film „Ost­preu­ßen – Ent­schwun­dene Welt. Die Jahre 1912 bis 1945“. Der Regis­seur Her­mann Pöl­king ist anwe­send und stellt sich im Anschluss im Foyer einem Gespräch mit dem Publi­kum. Der Ein­tritt kostet 9 Euro. Kar­ten sind an der Kino­kasse erhält­lich oder vorab per EMail an gau­berg@geschichts­ver­ein-zwie­fal­ten.de beim Ver­ein zu reser­vie­ren.

 

Der Geschichts­ver­ein Zwie­fal­ten zeigt in Ried­lin­gen einen Film über Ost­preu­ßen.

 

Der Film zeich­net anhand von histo­ri­schen Film­auf­nah­men und Ton­do­ku­men­ten ein Bild Ost­preu­ßens zwi­schen Kai­ser­reich, Wei­ma­rer Repu­blik und Kriegs­zeit. Zu hören sind auch Dia­lekt­auf­nah­men. Nach Anga­ben des Geschichts­ver­eins will der Film am Bei­spiel Ost­preu­ßens eine Hei­mat der spä­te­ren Flücht­linge und Ver­trie­be­nen vor­stel­len. Pöl­kings Werk, so teilt der Ver­ein mit, wurde im Mai 2025 in Lüne­burg urauf­ge­führt und seit­dem in vie­len Kinos in Deutsch­land gezeigt.Der Ver­ein ord­net die Vor­füh­rung in einen grö­ße­ren Zusam­men­hang ein. Am Ende des Zwei­ten Welt­kriegs mus­sten Mil­lio­nen Men­schen ihre ost­deut­schen Hei­mat­ge­biete ver­las­sen, dar­un­ter Ost­preu­ßen, Pom­mern und Schle­sien. Viele kamen auch in den Süd­we­sten. In Zwie­fal­ten erin­nern die Ost­land­straße und ein Gedenk­kreuz an der Klo­ster­mauer im La Tes­soual­ler Park an Flucht und Ver­trei­bung. In zahl­rei­chen Gemein­den gibt es ähn­li­che Denk­male. Nach Dar­stel­lung des Ver­eins gibt es in vie­len Fami­lien Nach­kom­men der dama­li­gen Flücht­linge. Die Ver­an­stal­ter beto­nen, dass sich der Film nicht nur an Men­schen mit bio­gra­fi­schem Bezug zu Ost­preu­ßen richte. Er sei ebenso für histo­risch Inter­es­sierte gedacht und für Per­so­nen, die bei Rei­sen nach Polen oder ins Bal­ti­kum auf Spu­ren deut­scher Geschichte gesto­ßen sind oder sol­che Rei­sen pla­nen, heißt es in einer Mit­tei­lung. (sz)

 

Impressionen aus dem Film!

 

 

 

 

 

 

Unsere zweite

Ostpreußenreise in 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere erste

Ostpreußenreise in 2002

 

 

 

 

 

„Dort war der Himmel /

aufgetan, in der Farbe des Kinderhaars. /

Schöne Erde. Vaterland.“.

 

 

So beschreibt Johannes Bobrowski (1917–1965) seine Heimat!

 

 

 

 

 

 

 

 

Einer der fünfzehn Millionen Deutsche, die zum Ende des 2. Weltkrieges ihre Heimat im Osten verloren!

 

 

 

 

 

Am 21.April tauchen wir ein in die untergegangene Welt des ehemaligen Ostpreußen!

 

 

Bei den Studienfahrten 2004 und 2019 lernten wir das „ Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen" kennen. Die letzte Exkursion führte uns auch nach Königsberg und zur Kurischen Nehrung.

 

Wir treten diese Reise nochmals an,  und zwar  mit - auch aus heutiger Sicht - hochinteressanten  Filmen, die im Jahr 1994 von Klaus Bednarz für den WDR gedreht wurden. 

 

 

Die  Dokumentation

 

 

Reise durch Ostpreußen

Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen

 

 

führt uns durch den polnischen Süden und den russischen Norden des früheren Ostpreußen.

 

 

Am Dienstag, 21.APRIL läuft der Film über  Masuren und das Ermland - mit anschliessender Lesung aus dem Buch von Klaus Bednarz, das er ein paar Jahre nach den Filmen verfasste.

 

Am Dienstag 19.MAI besuchen wir dann nochmals Königsberg und die Kurische Nehrung. 

 

Es geht um Spuren deutscher Kultur und Vergangenheit nach Krieg und Vertreibung und um die Beschäftigung der  Bewohner mit deutschem Erbe und ihrem Verhältnis zu Deutschen. Es gibt viel Landschaftsidylle zu sehen aber auch Verfall.  Bednarz führte Interviews mit Künstlern aber auch mit Landarbeitern in Tharau.

Er trifft deutsche Heimwehtouristinnen und eine russische Bäuerin und ihre Tochter, die von deutscher Seite Hilfe erwarten. Die Vertreibung der Deutschen nach 1945 ist unter russischen Studentinnen und Studenten an der Universität Albertina in Königsberg sehr wohl ein Thema. Auch der Kommandeur einer Marineeinheit in Königsberg kommt in diesem facettenreichen Film zu Wort.

 

Die Filme sind ein Muss für alle, die sich für die ehemals deutsche Landschaften im Osten interessieren.

Berühmt sind die Filme auch wegen der eindrucksvollen elegischen Musik zur Untermalung.

 

 

 

Übrigens!

 

Wussten Sie, dass es in Masuren einen Ort namens "Bussen" gibt ?
Das Dorf wurde im Jahre 1370 als Freigut nach Kulmer Recht gegründet, nachdem der Hochmeister des Deutschen Ordens Winrich von Kniprode die Stelle mit einer Fläche von zwölf Hufen an eine Familie Reimann als für die weitere Besiedlung zuständige Lokatoren übertrug. 

Wer schickte die Reimanns dorthin?

Die damalige Herrschaft des Schlosses Bussen bei Riedlingen entsandte Untertanen diesen Namens zur Besiedelung ins Deutschordensland. Danach ist der Ort benannt. Ein berühmter "Bussener" war Udo Lattek, der Erfolgsfussballtrainer, der  unter anderem Ralf Assfalgs Lieblingsclub Bayern München trainierte. #

Ein Besuch des Ortes steht auf dem Programm, falls wir doch nochmals eine Reise nach Masuren unternehmen sollten .... wer weiß, aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei!

 

 

 

Zu Klaus Bednarz

 

Herkunft: Ostpreußen

Beruf: Journalist, Reporter

* 6. Juni 1942 in Falkensee/Havelland

† 14. April 2015 in Schwerin

 

 

 

 

Die Leser seiner Bücher und die Betrachter seine Filme haben Klaus Bednarz immer für einen echten Ostpreußen gehalten, so gut kannte er sich aus in dieser deutschen Provinz, die nach dem 1945 verlorenen Krieg zwischen Polen und Russland auf­geteilt worden war.

Geboren wurde er aber in der Stadt Falkensee im Havelland, wohin seinen Eltern vor seiner Geburt aus Ukta in Masuren umgezogen waren. Hier besuchte er auch Volksschule und Oberschule, bevor die Familie 1955 über Westberlin nach Hamburg floh, wo er 1961 das Abitur ablegte. In Hamburg, Wien und Moskau studierte er dann Theaterwissenschaft, Slawistik und Osteuropäische Geschichte und  promovierte 1969 in Wien mit einer Arbeit über den russischen Schriftsteller Anton Tschechow (1860-1904) .

Damals wollte er eigentlich noch Schauspieler werden, bewarb sich dann aber bei der ARD, wurde Auslandskorrespondent in Warschau (1971/77) und Leiter des ARD-Studios in Moskau (1977/1982). Im Jahr 1982/83 moderierte er vorübergehend die ARD-Tagesthemen und wurde im Dezember 1983 zum Redaktionsleiter und Moderator des WDR-Magazins MONITOR ernannt, eine Tätigkeit, die er 18 Jahre lang verantwortete und dabei 1.500 Beiträge produzierte. Von 2002 bis zur Pensionierung 2007 war Klaus Bednarz im WDR Sonderkorrespondent und Chefreporter. In seinen Reportagen und Buchveröffentlichungen beschäftigte er sich vornehmlich mit Osteuropa und Zentralasien und mit Ostmitteleuropa, darunter besonders mit Ostpreußen, der Heimat seiner Großeltern. Deshalb wurde er auch, wie die Hamburger Illustrierte STERN vom 8. Mai 2007 berichtete, vom Ostberliner Ministerium für Staatssicherheit obser­viert. Er starb am Abend des 14. April 2015 in Schwerin, der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, nach schwerer Krank­heit.

 

 

 

Den vertriebenen Ostpreußen wird er wegen seiner beiden Filme Ermland und Masuren und Königsberg und Kurische Nehrung im Gedächtnis bleiben, die er später in seinem Buch Fernes, nahes Land (1995) verarbeitet hat.

 

Werke: Das alte Moskau 1880-1920, Luzern 1979. – Warum haben wir aufeinander geschossen? Heinrich Böll und Lew Kopelew im Gespräch mit Klaus Bednarz, Bornheim-Merten 1981. – Masuren, Hamburg 1984. – Mein Moskau. Notizen aus der Sowjetunion, Hamburg 1985. – Russland. Ein Volk sucht seine Zukunft, Hamburg 1992. – Fernes, nahes Land. Begegnungen in Ostpreußen, Hamburg 1995. – Die Ballade vom Baikalsee, München/Wien 1998. – Östlich der Sonne. Vom Baikalsee nach Alaska, Reinbek 2002. – Am Ende der Welt. Reise durch Feuerland und Patagonien, Reinbek 2004. – Mein Russland. Literarische Streifzüge durch ein weites Land, Reinbek 2006. – Das Kreuz des Nordens. Reise durch Karelien, Berlin 2007. – Ferne und Nähe. Aus meinem Journalistenleben. Reportagen, Reden, Kommentare und andere Texte aus vier Jahrzehnten, Reinbek 2009.

 

 

 

 

 

 

Thema des Filmabends am Dienstag 16.Juni,

 ist eines der tragischsten Ereignisse zum

Kriegsende 1945 - der Untergang der Gustloff !

 

 

 

 „Nacht fiel über Gotenhafen“ (1959) –

Historisches Filmdrama über Flucht und Tragödie im Zweiten Weltkrieg

 

 

 

 

 

 

Der Spielfilm „Nacht fiel über Gotenhafen“ (1959) unter der Regie von Frank Wisbar basiert auf einem Tatsachenbericht der Zeitschrift Stern. Das Werk beleuchtet die dramatischen Ereignisse in der Endphase des Zweiten Weltkriegs und rückt insbesondere die Flucht der deutschen Zivilbevölkerung aus Ostpreußen sowie den Untergang des Schiffes „Wilhelm Gustloff“ in den Mittelpunkt.

 

Handlung
Im Zentrum der Geschichte steht die Rundfunkansagerin Maria, die kurz nach Kriegsbeginn ihren Kollegen Kurt Reiser heiratet. Während ihr Ehemann an der Front ist, lebt sie bei dessen Eltern. Auf einer Silvesterfeier begegnet sie dem Marineoffizier Hans Schott, von dem sie schwanger wird.

Um den gesellschaftlichen Konsequenzen zu entgehen, zieht sich Maria zu ihrer Freundin Edith auf ein Gut in Ostpreußen zurück, wo sie ihr Kind zur Welt bringt. Die Kriegsereignisse holen sie jedoch ein: Edith wird von Soldaten der Roten Armee getötet. In letzter Minute trifft Kurt ein und hilft Maria und dem Kind bei der Flucht.

Gemeinsam mit einem Flüchtlingstreck unter der Führung einer Generalin erreichen sie Gotenhafen. Dort befindet sich das überfüllte Lazarett- und Flüchtlingsschiff „Wilhelm Gustloff“. Mit Unterstützung von Hans Schott gelingt es ihnen, an Bord zu gelangen. In der ersten Nacht auf See wird das Schiff von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Nur wenige überleben – darunter Marias Kind und die Generalin.

 

 

 

 

 

Hintergrund und Einordnung
Mit diesem Film knüpft Frank Wisbar an den Erfolg seines Marinekriegsfilms „Haie und kleine Fische“ an und widmet sich erneut einem historischen Stoff von großer Tragweite. Im Fokus steht der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ am 30. Januar 1945, bei dem nach einem sowjetischen Torpedoangriff vor der pommerschen Küste bei der 9.343 Menschen ums Leben kamen.

Die Zahl der Titanic-Opfer wurde damit um das Sechsfache übertroffen.

Das ursprünglich als Passagierschiff konzipierte Schiff wurde im Krieg als Truppentransporter eingesetzt und diente der Evakuierung von Soldaten, Verwundeten und Flüchtlingen aus den umkämpften Ostgebieten. Völkerrechtlich galt die „Wilhelm Gustloff“ als militärisches Ziel. Wisbars filmische Auseinandersetzung verzichtet bewusst auf eine einseitige Schuldzuweisung. Stattdessen steht die Darstellung der menschlichen Tragödie sowie der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges im Vordergrund seines Nachkriegsschaffens.

 

 

 

Thema des Filmabends am  Dienstag, 21.Juli

ist das Schicksal elternloser Kinder im nördlichen Ostpreußen

und Litauen nach dem Kriegsende 1946 !

 

 

 

Wolfskinder
 

Ein Film über den Überlebenskampf tausender elternloser deutscher Kinder in Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg

 

 

Sommer 1946: Tausende elternlose Kinder kämpfen in Ostpreußen ums Überleben. Zu ihnen gehört auch der 14-jährige Hans. Als seine Mutter im Sterben liegt, vertraut sie ihm eine letzte Aufgabe an: Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder Fritzchen soll er sich nach Litauen durchschlagen, wo es noch Bauern geben soll, die deutsche Kinder aufnehmen.

Doch in der Wildnis geraten die beiden zwischen die Fronten und verlieren sich aus den Augen. Die Suche nach Fritzchen wird für Hans zu einer Odyssee, auf der er in einem fremden Land gegen Hunger, Kälte und Krankheit ankämpfen muss.

 

Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen schafft Regisseur Rick Ostermann den Rahmen für die bewegende Geschichte der sogenannten „Wolfskinder“, die nach dem Zweiten Weltkrieg alles verloren haben und täglich ums Überleben ringen.

Das, was diese Kinder erleben, ist kaum in Worte zu fassen – und wird von den jungen Darstellern umso eindringlicher vermittelt. Gleichzeitig erinnert der Film an die Millionen Kinder weltweit, die bis heute unschuldige Opfer von Krieg und Vertreibung sind.

(Quelle: Port au Prince Pictures GmbH)

 

 

Regie & Drehbuch: Rick Ostermann
Kamera: Leah Striker
Schnitt: Stefan Blau, Antje Lass
Filmmusik: Julian Maas & Christoph M. Kaiser

 

 

 

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