Vorträge & Führungen
Wir laden sehr herzlich ein zum Vortrag zur Baugeschichte des barocken Münsters
„Der Zwiefalter Laienbruders Othmar Baumann und sein historischer Bericht über den Bau des barocken Münsters - Teil 2“
Freitag, 27.Februar - 19.30 Uhr,
Konventbau des ZfP.
Um was geht es in dem Vortrag ?
Er erläutert den vom damaligen Sakristen Othmar Baumann (1705 - 1773) abgefassten Bericht über die Bautätigkeit am Münster von 1738 bis 1766 – vorgestellt als Trilogie. Mit der Akribie des geschichtsinteressierten Baufachmanns taucht Florian Bayer ein in die Zeit des Baumannschen Berichts.
Der erste Teil seiner Vortrags-Trilogie am 27.Juni 2025 umfasste den Zeitabschnitt vom Beschluss des Konvents für einen Neubau bis 1745 mit der Eindeckung des Dachstuhls.
Im Teil 2 geht es nun um den Beginn des Innenausbaus, die Fertigstellung der Türme, den Abbruch und den Wiederaufbau des Vorzeichens mit Fassade im Zeitraum 1746 bis 1753
Florian Bayer befasst sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des Klosters Zwiefalten und dabei auch besonders mit der spannenden Baugeschichte des Münsters. Seinen großen Wissensschatz gibt er als Münsterführer an Touristen, Gäste und Freunde Zwiefaltens weiter !
Dieser und weitere Vorträge gehören zu einer Reihe von Begleitveranstaltungen zu der in Vorbereitung befindlichen Ausstellung im Peterstormuseum über die Baugeschichte des barocken Münsters.
Wir nehmen uns damit einem der „Kernthemen“ unseres Vereins an.
Über einen regen Besuch würden wir uns sehr freuen!
Unkostenbeitrag 5 Euro.
Freitag, 13.März, 19.30 Uhr im Konventbau
„Eine Reise von der Routine zur Inspiration -
Europa – Türkei – Kaukasus - 70 Tage unterwegs auf Europas und Anatoliens Straßen“
Reisebericht von Jutta und Jürgen Sanzi
Jutta und Jürgen Sanzi planten die Reise bewusst als Auszeit vom Alltag.
Abseits von Routine und festen Verpflichtungen entstehen Raum für neue Eindrücke, Orientierung und persönliche Reflexion.
Die Route führte durch Südosteuropa, die Türkei, den Kaukasus und Griechenland, durch unterschiedliche Kulturräume, Landschaften und historische Regionen.
Begegnungen mit Menschen entlang des Weges, Zeit zum Lesen und Nachdenken sowie das langsame Vorankommen prägten den Charakter der Reise.
Ihr Ziel war es, bewusst unterwegs zu sein: mit offenem Blick, reduziertem Tempo und Zeit für Gedanken.
Mit einem reich bebilderten Vortrag lassen die beiden
uns an ihrem Reiseabenteuer teilhaben !
Über einen regen Besuch würden wir uns sehr freuen!
Unkostenbeitrag 5 Euro.
Historischer Klinikspaziergang
mit Dr. Bernd Reichelt
Treffpunkt: 17.00 Uhr am Peterstor.
Am Mittwoch, den 8. Juli 2026 bietet der Geschichtsverein Zwiefalten in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Psychiatriemuseum den Historischen Klinikspaziergang an.
Dieser verbindet die Klostergeschichte mit der Geschichte von der „Königlich württembergischen Heil- und Pflegeanstalt“ bis zum heutigen Zentrum für Psychiatrie.
Wir laden herzlich ein zur Veranstaltung mit Hubert Schelkle
Geschichte der Volksschule in Upflamör und
Autorenlesung aus dem Buch "In einer anderen Zeit".
Termin wird noch mitgeteilt - in Kooperation mit der Ulrichschen Buchhandlung in Riedlingen
Der erste Teil der Veranstaltung befasst sich mit der Geschichte der Volksschule in Upflamör.
Unser Mitglied Hubert Schelkle spannt dabei den Bogen von den ersten Erwähnungen eines Schulwesens unter der Herrschaft des Klosters Zwiefalten bis zur Auflösung der Volksschule im Jahr 1969. Dabei geht der Referent auch auf die Baugeschichte des Schulhauses ein.
Im zweiten Teil liest Hubert Schelkle aus seinem autobiographischen Roman "In einer anderen Zeit". In dem Buch beschreibt er seine Erlebnisse in der Volksschule in Upflamör und später im Internat in Ehingen.
Klappentext:
Oberschwaben und die Schwäbische Alb in den 1960er- und 1970er-Jahren: Ludwig, ein lediges Kind, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf dem kleinen Bauernhof der Großeltern auf. Früh wird er für vielfältige Arbeiten im Haushalt und in der Landwirtschaft herangezogen. Und obwohl er ein Lausbub ist und in der Volksschule sehr lernunwillig, sorgt der Lehrer dafür, dass er in ein katholisches Internat und auf ein Gymnasium geschickt wird. Eine strenge Hausordnung und harte Strafen, die den Alltag im Internat prägen, lassen in Ludwig Zweifel an der Heilsbotschaft des christlichen Glaubens aufkommen. Doch er beißt sich durch und schafft letztendlich auch das Abitur.
Besondere Veranstaltungen der letzten Jahre:
Themenwoche von 18. bis 22. November 2019
zu Leben und Werk der jüdischen Malerin Susanne Ritscher
mit Ausstellung im Rathaus von 18.November 2019 bis 3.Januar 2020
Ausstellungsbegleitende Vorträge:
Dienstag, 19. November, 19.30 Uhr,
Gasthaus Grüner Baum, Gauingen
Prof. Dr. Wolf Ritscher
Leben und Überleben der jüdischen Malerin Susanne Ritscher, geb. Loewenthal in
Gauingen
Wolf Ritscher, der Enkel von Susanne Ritscher und sein Schwager Jürgen Friedrich bieten in der Woche vom 18. bis 22. November 2019
Einblicke in Leben und Werk von Susanne Ritscher und ihren Schwestern Käthe Loewenthal und Agnes Schäfer. Prof. Dr. Wolf Ritscher wird an diesem Abend Ausschnitte aus einem Film mit der Tochter von
Susanne Ritscher, Ingeborg Leuchs zeigen, in dem sie als Zeitzeugin über ihre Mutter und die Familien Loewenthal-Ritscher und die Zeit der Verfolgung berichtet. Als weitere Veranstaltung planen wir
ein Gespräch mit Zwiefaltener Zeitzeugen über die NS-Zeit in unserem Ort.
Freitag, 22. November, 19.30 Uhr,Konventbau des ZfP Zwiefalten
Vortrag Jürgen Friedrich
Susanne Ritscher, geb. Loewenthal und ihre Schwestern Käthe Loewenthal und Agnes
Schäfer
Bei diesem Vortrag stehen die künstlerischen Werdegänge und Entwicklungen im Raum – eingebunden in die Zeit- und Kunstgeschichte der
Jahrhundertwende, der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus. Susanne hat die Verfolgung überlebt, und hier in Gauingen im Haus Donndorf für mehrere Monate Schutz gefunden. Fotos aus
der Familiengeschichte, ein Teil ihrer Bilder werden gezeigt und ausgewählte Bildbetrachtungen ergänzen das Thema.
Um 1948/50 reiste sie nochmals auf die schwäbische Alb und hielt in Bildern und Aquarellen u.a. ihr Versteck in Gauingen und den Blick auf die Türme des Zwiefalter Münsters fest.
Die Themenwoche zu Susanne Ritscher und ihren Schwestern steht unter der
Schirmherrschaft der Hedwig Butz-Metzger Stiftung.
Nachfolgend eine Bilderreihe zu den Veranstaltungen: