Gauberg 23 - Haus für Literatur und Kunst

&

Internationale Ernst Wiechert-Gesellschaft e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gauberg 23 -

Haus für Literatur und Kunst  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hedwig-Butz-Metzger Stiftung im Geschichtsverein bietet seit 2019 im Veranstaltungen

Gauberg 23 - Haus für Literatur und Kunst  an, auch in Kooperation mit der Internationalen Ernst Wiechert-Gesellschaft.

 

Dort wird im Frühjahr die Ausstellung mit Werken des Zwiefalter Künstlers  Karl Butz zu sehen sein;

und weitere interessante Aktivitäten und Projekte werden vorbereitet.

 

Vielleicht findet der Literaturkreis Ihr Interesse? 

 

 

 

 

 

Literaturkreis

 

 

Stets am ersten Dienstag eines Monats trifft sich im Haus Gauberg 23 eine Gruppe von Literaturinteressierten, die ein neues oder ein vor längerer Zeit erschienenes Buch, aber auch "Klassiker" als "Buch des Monats" besprechen.

 

Für die Leitung des Literaturkreises konnten wir Bernd Lippmann gewinnen. Er ist Germanist und unterrichtet am Kreisgymnasium in Riedlingen.

 

 

 

Der Treff beginnt stets um 19.00 Uhr im Ernst Wiechert-Zimmer  und dauert ca. eineinhalb Stunden. Im Herbst und Winter sorgt ein Kaminofen zusätzlich für eine behagliche und ansprechende Atmosphäre. Manche Abende widmen wir auch Literaturverfilmungen.

 

Gelesen und besprochen wurden bisher u.a. Werke folgender Autoren:

Kurzgeschichten von Ernest Hemingway und  Arno Surminski, Siegfried Lenz Die Auflehnung;  Dörte Hansen Altes Land;  Hans-Ulrich Treichel Der Verlorene; Karl-Dieter Keim Riskante Begegnung; Jana Hensel Zonenkinder, Norbert Scheuer Winterbienen, Maja Lunde Geschichte der Bienen; Sergej Kurkow Graue Bienen , Alfred Andersch Sansibar oder der letzte Grund, Ernst Wiechert Der Totenwald - Ein Buchenwald-Bericht, Thomas Mann Mario und der Zauberer, Hermann Hesse Der Steppenwolf; Hanns-Josef Ortheil Ombra.

 

Bernd Lippmann freut sich auf Ihre Mail unter lippmann@geschichtsverein-zwiefalten.de ......... 

und wir alle über neue Literaturfreunde in unserem Kreis !

 

 

 

 

 

 

 

 

         Unser  Buch des Monats März 2023

 

                                   Literaturkreis

                                   am 7.März

                                   in der Ernst Wiechert-Stube

 

 

Unsere bisherigen "Bücher des Monats" :

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu unseren

Vorhaben in 2023

 

 

 

Einladung an

Mitglieder und Freunde

des Literaturkreises

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde der Literatur!

 

Im Haus unserer Mitglieder Vero und Hannes Bobke versteckte sich 1944 die von der Deportation bedrohte jüdische Malerin Susanne Ritscher, war. Zu dieser Episode in der Geschichte des Hauses und Gauingens fand im Herbst 2020 eine Ausstellung zu Leben und Werk von Susanne Ritscher Rathaus statt. Gestalter der Ausstellung war Prof. Dr. Wolf Ritscher, der Enkel von Susanne Ritscher, und wurde von Vero und Hannes Bobke mit viel Herzblut organisiert. Prof. Dr. Wolf Ritscher ist Diplom-Psychologe. Er lehrte bis vor wenigen Jahren an der Hochschule für Sozialwesen Esslingen. Nachdem es eine persönliche Verbindung gab zwischen unserer Stifterin Hedwig Butz-Metzger und der Stuttgarter Unternehmer- und Künstlerfamilie Donndorf, der das Haus von Vero und Hannes damals gehörte, schenkte H.-J. Riedlinger, Prof. Dr. Ritscher das Kriegstagebuch von Alfons Metzger, des Bruders unserer Stifterin. Daraufhin schlug er vor, Inhalte dieses Buchs Eine verlorene Jugend in Deutschland – Tagebuchaufzeichungen und Briefe 1937–1943 mit Schüler zu diskutieren. Warum?

Nach seiner Auffassung seien einige Passagen der persönlichen Aufzeichnungen exemplarisch für die „seelische Vergiftung“ und Verführung der damaligen Jugend durch die nationalsozialistische Rassenideologie. Mit Schülern der Münsterschule diskutierten wir über die Texte am 9. November. 

 

Unser Gedanke ist, dass wir die Aufzeichnungen von Alfons Metzger sowie Auszüge aus einer Studie von Prof. Dr. Ritscher über die Psychologie der NS-Tätern  Prof. Dr. Ritscher im Literaturkreis erörtern.

Dies wird am 4. April 2023 um 19.00 Uhr, Gauberg23 – Haus für Literatur und Kunst folgen, und im Kontext mit wenigstens zweier weiterer –allerdings noch zu terminierender- Veranstaltungen, die überschrieben sind mit „Identifikation, Anpassung und Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland“

 

Unter anderem werden wir uns befassen mit den bedeutenden Reden des Dichters Ernst Wiechert an die Jugend in 1929, 1936 und 1945. Wiechert war einer der meistgelesenen Autoren zwischen 1920 und 1950 in Deutschland. Wegen seiner regimefeindlichen Haltung war er mehrere Wochen auf Veranlassung von Goebbels als Häftling ins KZ Buchenwald verschleppt.

 Zu der Situation nach dem Zusammenbruch des Naziregimes wird Ernst-Reinhard Beck (ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages) in seinem Vortrag beleuchten „Die ersten Nachkriegsjahre – zwischen Entnazifizierung und Neubeginn“.

 

Größeres Vorhaben des Literaturkreises wird eine mehrtägige Literaturreise im September sein. Ansonsten hoffen wir auf zahlreiche Zusammentreffen im Haus und im Sommer auf der Terrasse.

  

Schließen wollen wir mit einem Hinweis auf unsere Veranstaltung, die sich aus Ortsperspektive mit den obengenannten Themen befasst, und zu der wir sehr herzlich einladen.

 

Vortrag von Dr. Bernd Reichelt –

Die Heilanstalt Zwiefalten in der Zeit des Nationalsozialismus,

Freitag, 18.November 2022, 19.30 Uhr, Konventbau-Saal des ZfP

 

 

Es grüßen

Bernd Lippmann und H.-J. Riedlinger

 

                    

 

 

 

 

 

Nachfolgend Links zu Audiodateien mit Rezensionen der besprochenen Bücher :

 

 

Sergej Kurkows Graue Bienen - eine Rezension des SWR2
andrej-kurkow-graue-bienen.m.mp3
MP3-Audiodatei [6.1 MB]
sasa-stanisić-herkunft.s.mp3
MP3-Audiodatei [3.3 MB]

 

Gewesenes:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch 14.September

bis

Sonntag 18.September 2022

 

 

 

Literaturtage der

Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft e.V. (IEWG)

in Zwiefalten

 

 

 

Programmausschnitt:

 

Fahrt nach Stäfa am Zürichsee zum Rüti – Hof in Uerikon Wiecherts letzter Wohnstätte,

Gedenken am Grab Ernst Wiecherts.

 

Fahrt an den Bodensee auf die Halbinsel Höri zum Hermann Hesse-Museum und Otto-Dix-Haus,

 

Musikalisch-literarischer Beethoven-Kempff-Wiechert-Abend in der Prälatur – Klavierduo Shoko Hayashizaki-Michael Hagemann,

Rezitation: Heide Hensel.

 

 

Es wird um Anmeldung gebeten an gauberg@geschichtsverein-zwiefalten.de oder 07373-301,

bei Abwesenheit bitte Anrufbeantworter besprechen!

 

 

 

 

 

 

 

Musik vermag mehr zu sagen

als alle andere Kunst

Ernst Wiechert

 

 

Samstag, 17.September 2022 um 19.30 Uhr

im Prälatursaal

 

 

 

Ernst Wiechert –

             Ludwig van Beethoven –

                                             Wilhelm Kempff

 

 

Literarisch-musikalischer Abend mit dem 

Klavierduo Shoko Hayashizaki - Michael Hagemann, 

Rezitation: Heide Hensel, Bockhorn, und

Günter Bartenschlager, Friedberg b. Augsburg,

 

 

 

Geschichtsverein/Literaturkreis im Gauberg 23 – Haus für Literatur und Kunst 

in Kooperation mit der Internationalen Ernst Wiechert Gesellschaft.

 

 

Es wird um Anmeldung gebeten per Mail an konzertkarten@geschichtsverein-zwiefalten.de 

oder fernmündlich 07373-301, bei Abwesenheit bitte Anrufbeantworter besprechen!

 

 

 

 

 

 

Zu unserem Referenten:

 

 

Klaus Weigelt ist 1941 in Königsberg/Pr. geboren, 

Er studierte Evangelische Theologie, Soziologie und Volkswirtschaft in Hamburg, Tübingen und Freiburg im Breisgau; wohnhaft in Regensburg. Von 1971 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung  im In- und Ausland (Venezuela, Belgien, Ungarn).

 

Seit 1983 Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg, seit 2003 auch der Stiftung Königsberg (Pr.).

 

Seit 1989 Gründungsmitglied und Stv. Vorsitzender der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG).

Seit 2010 Präsident der Stiftung deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR. Verheiratet seit 1967 mit der Künstlerin Gerlind, geb. Hinrichs, drei Kinder, sechs Enkel. Zahlreiche Publikationen, vor allem über historische und literarische Themen Ostpreußens.

 

 

 

 

 

„Literatur und Kunst“ 

anlässlich des Barlach-Jahres 2020

 

 

„Ich gebe das Wirkliche und

Wahrhaftige wieder“ - 

Käthe Kollwitz und Ernst Barlach

in ihrer existentiellen Kunst.

 

 

 

Vortrag von Klaus Weigelt

 

Samstag, 2. Oktober 2021 um 16:00 Uhr im Kaplaneihaus in Riedlingen

 

in Zusammenarbeit mit dem  Kunstkreis Riedlingen - Unkostenbeitrag 5 Euro

 

Beide Künstler haben Werke geschaffen, die zu den eindrucksvollsten im Deutschland des 20. Jahrhunderts gehören. Beide wurden durch ihren tief religiösen Vater bzw. Großvater geprägt. Barlach wurde durch das Kunstwerk „Schwebender Engel von Güstrow“ unsterblich. Käthe Kollwitz ist die einzige deutsche Künstlerin, deren „Mutter mit totem Sohn“ dem nationalen Gedenken in der „Neue Wache“ Berlin Ausdruck verleiht.

 

Leider sind noch folgende Hinweise unabdinglich:

Im Blick auf notwendige Corona-Schutzmaßnahmen können wir nur genesenen, geimpften oder getesteten Personen Zugang zum Vortrag gestatten.

 

 

 

 

Die erste öffentliche Veranstaltung des Literaturkreises mit der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft fand am 

am 5.September 2020 in der Wimsener Mühle statt.

 

Klaus Weigelt stellte sein neues Buch vor:

 

Schweigen und Sprache –

Literarische Begegnungen mit Ernst Wiechert.

 

 

 

 

 

Um was geht es in diesem Buch?

 

Der ostpreußische Schriftsteller Ernst Wiechert (1887–1950) zählt zu den Klassikern der deutschen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den Jahren ihrer Erstveröffentlichung wurden einige seiner Bücher zu Bestsellern. Seine Dichtungen, die auch zur Schullektüre gehörten, spielten im kulturellen Leben Deutschlands eine bedeutende Rolle und wurden, in zahlreiche Sprachen übersetzt, nicht nur im deutschen Sprachraum gelesen. Ernst Wiecherts Bücher vermögen auch heute noch Brücken zu bauen und dienen der Verständigung mit Menschen in Polen und Russland, wo die Erinnerung an frühe Lebensstationen des Dichters gepflegt wird. Die Artikel und Betrachtungen des Bandes beschreiben den über drei Jahrzehnte langen Weg des Autors und seine literarischen Begegnungen mit dem ostpreußischen Dichter. Diese Sammlung soll dazu anregen, sich selbst dem Werk des Dichters durch eigene Lektüre zuzuwenden.

 

Das Buch kann über uns bezogen werden.

 

Nachstehend ein Link zu einem Pressebericht des Albboten über die Buchvorstellung.

 

 

 

Artikel Lesung 5.9.20
AB-LOKA-01-070920 (1).pdf
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